Sturm-Ersatz Helmes „zu verkrampft“

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Grafite-Ersatz Patrick Helmes (l.) hatte bis auf Mandzukics’ 1:0 nichts zum Jubeln.

Wolfsburg - Von Arek Marud. Der VfL ließ eine Großchance zum Klassenerhalt liegen. Und auch Patrick Helmes konnte die Gunst der Stunde nicht nutzen. Der Grafite-Ersatz blieb blass.

Sein Trainingseifer verhalf dem Ex-Leverkusener zum Startelf-Einsatz gegen Kaiserslautern. Helmes konnte weder die Erwartungen noch den gelbgesperrten Grafite adäquat ersetzen. „Patrick ist blass geblieben“, kritisierte Felix Magath den als lauffaul abgestempelten Winter-Einkauf, der einmal mehr gezeigt hat, dass er für den Klassenerhalt nicht die notwendigen Kämpfereigenschaften mitbringt.

Diese Qualität sprach Magath seinem Schützling schon vor Wochen ab und fühlte sich nach dem Spiel bestätigt. „Patrick wollte die Situation nutzen. Er hat es im Training gezeigt. Vielleicht war er zu verkrampft.“

Umso schmerzlicher vermisste Magath seinen gelbgesperrten Lieblingsschüler. „Grafite fehlte uns, auch wenn viele mit ihm nicht zufrieden sind. Aber mit seiner Wucht und Dynamik ist er ein wichtiger Faktor. So sind wir nicht zu ausreichend Chancen gekommen.“ Kurioserweise schoss Helmes am häufigsten aufs Tor (5) und vergab Mitte der zweiten Hälfte eine gute Chance.

Den fehlenden Angriffsschwung nur an Helmes auszumachen, wäre nicht gerecht. Diegos Lichtmomente blieben Stückwerk. Ashkan Dejagah, der für Jan Polak auf der linken Außenbahn spielte und gegen Köln vor zwei Wochen doppelt traf, ging unter, was in der Summe zu Magaths Urteil führte. „In der zweiten Halbzeit haben uns völlig die Mittel gefehlt.“

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