VfL spielt nur für sich selbst

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Die Dynamik, die Borussia Dortmund (Ilkay Gündogan) beim 3:3 beinahe zu Fall brachte, will VfL-Trainer Dieter Hecking von den Wölfen (Ivica Olic) auch am Sonnabend in Frankfurt sehen.

Wolfsburg - Von Matthias Jansen. Zuletzt selten, dafür jetzt umso schöner. Die Augen vieler Fußballfans in Deutschland sind am Sonnabend (ab 15.30 Uhr) auf den VfL Wolfsburg gerichtet. Von einem Sieg der Wölfe bei Eintracht Frankfurt könnten im Kampf um die Europa League-Teilnahme noch der Hamburger SV oder Borussia Mönchengladbach profitieren.

„Wir treten nicht an, um irgendjemandem zu helfen oder zu schaden“, stellte VfL-Manager Klaus Allofs vor dem Saisonfinale der Fußball-Bundesliga klar. Weil es – auch für die im Niemandsland feststeckenden Wölfe – in Frankfurt keine „Spaßveranstaltung“ (Trainer Dieter Hecking) sei, soll „für uns und den VfL“ gewonnen werden, so Allofs.

Die Serie von bisher neun Spielen ohne Niederlage will Hecking mit seinem Team weiter ausbauen. Um den guten Trend auch am 34. Spieltag zu bestätigen und sich mit einem Sieg in den Urlaub zu verabschieden, sei wieder „Vollgas und Spielfreude“ gefordert. „Wir müssen alles abrufen, um die Eintracht zu schlagen.“

Dass seine Mannschaft in der Lage sei, „richtig guten Fußball zu spielen“, hätte man gesehen, als der negative Druck weggefallen war, erläuterte Hecking und bezog sich dabei auf das furiose 3:3 daheim gegen Champions League-Finalist Borussia Dortmund.

Die Leistung gegen den BVB ist der Maßstab für den letzten Saisonauftritt. 80 Minuten hatten die Wölfe phantastisch gespielt, die Dortmunder beim Zwischenstand von 3:1 sogar am Rand der Niederlage. In Frankfurt will Hecking sehen, dass sein Team das Spiel über 90 Minuten zeigt.

Eine Änderung in der Startelf wird es wohl nicht geben, ließ Hecking wissen. Zumal in der Innenverteidigung zwei Spieler fraglich sind. Eine Entscheidung, ob Alexander Madlung und Simon Kjaer mit an den Main fahren, fällt erst nach dem heutigen Abschlusstraining.

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