Spanische Medien: Diego mit Atlético einig

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Diegos Vater und Manager, Djair Ribas, hat bestätigt, dass sich Diego und Atlético geeinigt haben.

dpa/am Wolfsburg. Der beim VfL Wolfsburg aussortierte Diego soll sich mit Atlético Madrid auf einen Wechsel zum neunmaligen spanischen Fußballmeister geeinigt haben. Dies bestätigte der Vater und Manager des Brasilianers, Djair Ribas, in der Nacht zum Mittwoch nach Verhandlungen in der spanischen Hauptstadt spanischen Medien.

„Zwischen Atlético und dem Spieler ist alles okay“, wurde er zitiert: „Jetzt muss der Club sich nur noch mit dem VfL Wolfsburg einigen.“ Der Bundesligist wollte das am Mittwoch nicht kommentieren.

Nach Angaben der Madrider Sportpresse akzeptiert Diego, dass er in Madrid weniger verdienen soll als in Wolfsburg. Der Mittelfeldspieler war von VfL-Trainer Felix Magath vom Training freigestellt worden, damit er sich vor Ablauf der Transferperiode am 31. August einen neuen Club suchen kann.

Diego war vor Jahresfrist für rund 15 Millionen Euro von Juventus Turin nach Wolfsburg gewechselt. Er spielt bei den Wölfen keine Rolle mehr, seit er sich vor dem letzten Spiel der vergangenen Saison in Hoffenheim von der Mannschaft entfernt hatte.

Unterdessen verteidigt Trainer Felix Magath seine Transferpolitik und die Verpflichtung mehrerer Ü30-Spieler. „Wir wollen in den Europapokal, und dafür benötige ich Spieler, die sofort einsetzbar sind und die keine Eingewöhnungszeit brauchen. Für unseren Nachwuchs hingegen ist der Schritt noch etwas zu groß.“ Mit dem Ex-Frankfurter Chris steht ein weiterer Wechsel bevor. Dieser habe laut Magath den medizinischen Test bestanden. „Wir müssen noch abwarten, wie er die weitere Belastung verkraftet. Noch ist er ja krankgeschrieben. Aber was er bislang hier gezeigt hat, das hat schon gut ausgesehen.“

Auch Thomas Hitzlsperger schlägt sich auf Magaths Seite. „Manche Bundesligisten gehen vielleicht andere Wege, aber Erfahrung ist immer noch gefragt.“ Nicht das Alter, sondern die Leistung spiele eine vorrangige Rolle. „Wir brauchen erfahrene Leute“, so Hitzlsperger.

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