Fußball – Bundesliga: Beim VfL droht auch Weghorst auszufallen

Wer soll dann knipsen!?

+
Bloß nicht: Wout Weghorst muss vielleicht in Mönchengladbach verletzt passen. Damit wäre der VfL ohne Torjäger und echten Mittelstürmer.

Wolfsburg – Wout of order!? Dem Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg drohen vor dem schweren Auswärtsspiel am morgigen Samstag beim Tabellendritten Borussia Mönchengladbach (15. 30 Uhr) die Goalgetter auszugehen.

Toptorjäger Wout Weghorst musste am Mittwoch das Training aufgrund von Adduktorenproblemen abbrechen und wurde am gestrigen Donnerstag eingehender untersucht.

Das Ergebnis: Keine schwerwiegende Verletzung. Doch womöglich ist der Niederländer gegen die Fohlen außer Betrieb gesetzt!.

Und das würde die Wölfe hart treffen. Denn mit Daniel Ginczek ist ja bekanntlich auch der zweite klassische Stoßstürmer bereits wegen einer Sprunggelenksverletzung außer Gefecht. Der VfL hatte Weghorst am Dienstag eigens geschont, und eigentlich hatte sich der 26-Jährige wieder fit gefühlt. Doch dann hätte er „aus dem Nichts etwas gespürt“, so Bruno Labbadia. Immerhin: Etwas Gravierendes liegt nicht vor. Doch der Verein konnte gestern noch keine Aussage treffen, ob der Angreifer am Samstag eine Option ist. Darüber wird heute final entschieden.

Sollte die Galionsfigur wegbrechen, muss Wolfsburgs Chefcoach improvisieren. „Das wäre natürlich schade. Wout ist unser Toptorjäger und sehr wichtig für die Mannschaft.“ Doch die Grün-Weißen seien es in dieser Saison „gewohnt, immer wieder irgendetwas aus dem Hut zu zaubern.“

Einen reinen Mittelstürmer hätte der VfL dann selbstverständlich nicht mehr, bekräftigte Labbadia. Doch auch die Borussia würde momentan weniger mit einer klassischen Neun agieren. „Das macht sie auch so gefährlich.“ Der Gegner als Vorbild also. Was bleibt den Wölfen auch anderes übrig. Das sieht auch Labbadia so: „Wir müssen das Beste draus machen.“

Eine Alternative stellt der wiedergenesene Admir Mehmedi dar. Wobei er ein anderer Spielertyp ist. Der Coach: „Wir müssen sehen, welches System für die vorhandenen Spieler des Beste ist.“

VON INGO BARRENSCHEEN

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare