Fußball – Bundesliga: Last-Minute-Transfer weiß von Beginn an zu überzeugen / Gomez früh raus

Solider Einstand: Origi gleich präsent

Konnte beim Debüt überzeugen: Divock Origi.
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Konnte beim Debüt überzeugen: Divock Origi.

jk Wolfsburg. Am vergangenen Dienstag trainierte Divock Origi das erste Mal zusammen mit seinen neuen Kollegen. „Ich wollte eine neue Herausforderung.

Wolfsburg wollte mich unbedingt, hier habe ich eine gute Chance, mich weiterzuentwickeln“, so der Neuzugang nach seiner ersten Einheit. Er wusste wohl zu überzeugen in der Trainingswoche, denn beim Niedersachsen-Derby gegen Hannover 96 stand die Nummer 14 von Beginn an auf dem Rasen.

Die Wölfe agierten im Angriff mit einer Doppelspitze, Origi stürmte an der Seite von Nationalspieler und Kapitän Mario Gomez. Dort fühle er sich auch am wohlsten: „Meine Lieblingsposition ist der Angriff. Ich kann aber überall spielen, wo der Trainer mich braucht.“ Das war zu erkennen, denn der Belgier war gut eingebunden in das Wolfsburger Spiel, bekam viele Bälle und konnte schließlich auch viele Abschlüsse verzeichnen. Er selbst war auch zufrieden mit der Mannschaftsleistung: „Leider hat es nicht zu drei Punkten gereicht. Aber wir können viele positive Dinge aus dem Derby mitnehmen. So haben wir uns zum Beispiel viele Chancen erspielt.“

Auch die Mannschaftskollegen waren mit der Leistung vom Last-Minute-Transfer mehr als zufrieden: „Ich glaube, schon heute hat man gesehen, warum wir Divock geholt haben. Er macht die Bälle vorne fest und besitzt eine enorme individuelle Qualität“, erklärte VfL-Torschütze Daniel Didavi.

Sein Sturmpartner Mario Gomez erlebte allerdings nur 41 Minuten vom Origi-Debüt. Kurz vor der Halbzeit wurde der Kapitän verletzungsbedingt ausgewechselt: „Der Ausfall von Mario ist extrem bitter, er ist unser Leader auf dem Platz“, so Origi weiter.

Der 22-Jährige denkt, dass das Zusammenspiel noch besser wird: „Die Mannschaft muss sich erst noch an meinen Spielstil gewöhnen.“

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