Mehmedi verstärkt Wölfe

Schweiz-Fraktion wächst:

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Diese Pose soll er auch künftig in Wolfsburg einnehmen: Allerdings in grün-weiß. Admir Mehmedi wechselt zum VfL. 

ib Wolfsburg. Auch unter Martin Schmidt läuft der VfL Wolfsburg in der Fußball-Bundesliga noch nicht zuverlässig wie ein Schweizer Uhrwerk.

Die Verantwortlichen hoffen, dass sich das mit einem weiteren Landsmann des Trainers ändert: Nach Renato Steffen (FC Basel) steht mit Admir Mehmedi von Liga-Rivale Bayer Leverkusen der nächste Eidgenosse unmittelbar vor dem Winter-Wechsel zu den Wölfen!.

Der Kicker vermeldete den Transfer praktisch als fix. Gestern Nachmittag fehlte der 58-fache Schweizer Nationalspieler bereits beim Training in Leverkusen, um in Wolfsburg den Medizincheck zu absolvieren. Am heutigen Mittwoch soll er bereits seine erste Einheit in Wolfsburg absolvieren und am Samstag sein Debüt im Sechs-Punkte-Spiel gegen den VfB Stuttgart geben. Eine offizielle Bestätigung der Vereine stand noch aus, Bayer-Coach Heiko Herrlich allerdings erklärte: „Es gab viele Gespräche in den letzten Tagen. Ich wollte eigentlich unbedingt, dass er bleibt.“

Ein durchaus kostspieliger Last Minute-Transfer: Der VfL soll zunächst acht Millionen Euro Ablöse an den anderen Werksclub vom Rhein überweisen, durch vereinbarte Nachzahlungen würde sich der Deal insgesamt auf zehn Millionen Euro belaufen. Mehmedi passt in das von Manager Olaf Rebbe zuletzt skizzierte Anforderungsprofil für eine Sofort-Verpflichtung: Ein Offensivspieler mit Bundesliga-Erfahrung (122 Spiele/23 Tore), robust, deutschsprachig. Sprich: Eine Soforthilfe. Charakteristika, die der 26-Jährige erfüllt. In Leverkusen war der frühere Freiburger (eine Parallele zum kolportierten Sommer-Neuzugang Felix Klaus von Hannover 96...) zuletzt nicht mehr erste Wahl, fürchtet um sein WM-Ticket bei der Schweiz.

Mehmedi ist nach Josip Brekalo und Steffen womöglich das letzte fehlende Puzzle-Teil von Rebbe und Schmidt bei der Neustrukturierung der Offensiv-Abteilung. Zumal sahen die VfL-Verantwortlichen nach dem ungewissen Ausfall von Jakub Blaszczykowski noch Handlungsbedarf. Wenngleich der Schweizer kein reinrassiger Flügelspieler, sondern variabel einsetzbar ist.

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