Fußball: „Natürlich fühlt es sich komisch an“

Nr. 5: Schmidt schwankt zwischen Gut und Böse

Er kann Elfmeter: Kerem Demirbay (r., hier mit Benjamin Hübner) brachte Hoffenheim vom Punkt in Führung.
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Er kann Elfmeter: Kerem Demirbay (r., hier mit Benjamin Hübner) brachte Hoffenheim vom Punkt in Führung.
  • Ingo Barrenscheen
    VonIngo Barrenscheen
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ib Wolfsburg. Unbesiegtsein ist ein gutes Gefühl. Das hatte Martin Schmidt vor dem Heimspiel gegen die TSG 1899 Hoffenheim bekundet. Und von dieser Linie wollte der Remis-König der Bundesliga auch gestern Abend nach dem neuerlichen 1:1 nur bedingt abweichen.

„Natürlich fühlt es sich komisch an, fünfmal nacheinander unentschieden zu spielen. Es ist aber kein schlechtes Gefühl, wenn die Gegner spüren, dass man schwer zu schlagen ist“, erklärte Schmidt in Täglich-grüßt-das-Wolfstier-Manier. Doch auch ihm ist nur allzu sehr bewusst, dass sein Club unter ihm auf der Stelle tritt. Uns so nannte der Ex-Mainzer auch die Kehrseite der Medaille: „Wir dürfen auf diese Serie nicht stolz sein, denn so kommen wir da unten nicht raus.“

Auch Wolfsburgs Manager Olaf Rebbe wiederholte sich. Nicht zum ersten Mal kategorisierte er: „Man muss die fünf Unentschieden auch unterschiedlich einordnen. Heute war es ein gutes Unentschieden. Was positiv stimmt, ist die Art und Weise, wie wir aufgetreten sind.“ Das stimmte nur in Teilen. Nach guter erster Hälfte riss der VfL-Faden.

Daher haderten die Gäste aus Hoffenheim über die verpasste Chance. „Wir haben zwei Punkte liegen lassen“, seufzte TSG-Torschütze Kerem Demirbay. Ihm waren vor allem die sträflich vergebenen Konter ein Dorn im Auge. „Wir müssen einfach abgewichster werden und das Ego beiseite schieben.“ In die gleiche Kerbe schlug sein Coach Julian Nagelsmann: „Es war ein sehr dominanter Auftritt. Wir müssen das Spiel entscheiden.“

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