Fußball – Bundesliga: Verhinderter Matchwinner hadert

Schlager: „Er muss drin sein“

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Erstmal durchpusten: Das Duell mit Leipzig (l. Marcel Halstenberg) hat Xaver Schlager Kraft gekostet.

Wolfsburg – Er hätte spät der große Held des Tages werden können. Doch nach einer kräftezehrenden Schlacht gegen RB Leipzig fehlte Xaver Schlager am Sonnabend in der 89.

Minute allein vor Leipzigs Keeper Peter Gulacsi vielleicht auch die nötige Konzentration, um das goldene Tor zu erzielen.

Allzu sehr wollte der Österreicher über diesen vergebenen Hochkaräter auch nicht lamentieren. „Es war kein Tor und fertig. Man kann philosophieren, was, wäre, wenn... Im Nachhinein ist man immer gescheiter. Hätte ich einen Haken machen können, mir den Ball auf den besseren Fuß legen können. Am Ende zählt: Er muss drin sein und das war er nicht, dadurch habe ich das Spiel nicht entschieden.“

Davon einmal abgesehen, war der Blondschopf sehr zufrieden „mit der Art und Weise, wie wir gespielt haben. Wir haben Leipzig sehr gut vom Tor weggehalten. waren sehr giftig im Spiel.“ Das hätte wohlgemerkt aber auch „viele Körner“ gekostet, daher nahm das Übergewicht von RB nach der Pause zu. Schlagers Fazit: „Gegen Leipzig ein Remis zu holen, wo man die Chance auf den Sieg hat, ist nicht schlecht.“

Damit ist der VfL nun schon seit acht Pflichtspielen unbesiegt. Der 22-Jährige sieht durchaus noch Möglichkeiten, sich auch für die kommende Saison fürs internationale Geschäft zu qualifizieren. „Wir haben ein schweres Restprogramm, aber alle Konkurrenten noch gegen uns.“ Apropos: Wie schätzt er eigentlich das bevorstehende Europa-League-Achtelfinale gegen Schachtar Donezk ein? „Sie haben immer Top-Niveau in der Champions League, sind immer auf dem Sprung ins Achtelfinale oder mindestens in der Europa League. Ein sehr, sehr schwieriges Los. Aber wir wollen nichtsdestotrotz gut ausschauen und weiterkommen.“  ib

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