Schicksalsspiel in Hoffenheim

am Wolfsburg. Schicksalsspiel statt Betriebsausflug: Am kommenden Sonnabend geht es für den VfL Wolfsburg in Hoffenheim um alles oder nichts.

Angesichts der drohenden Zweitklassigkeit steht der VfL höllisch unter Druck. Felix Magath kannte aber nach dem 1:2 gegen Lautern kein Mitleid mit seinen Profis. Ganz nach dem Motto „Wer sich das eingebrockt hat, muss die Suppe auch auslöffeln“ nahm er seine Spieler in die Pflicht. „Ich kann das Gerede von Druck nicht mehr hören. Wir haben uns in diese Situation gebracht. Deshalb gilt es, diese in Hoffenheim zu lösen.“ Punkt, Aus!

Wolfsburg hat zwar als 15. immer noch die komfortabelste Ausgangssituation, der psychologische Vorteil liegt aber bei Borussia Mönchengladbach, das nach dem 2:0 gegen Freiburg punktgleich mit dem VfL ist und am letzten Spieltag beim Hamburger SV antritt. Einen Zähler dahinter steht nach dem 0:2 gegen Köln der Vorletzte Eintracht Frankfurt, der beim Meister aus Dortmund um seine letzte Chance kämpft.

Von Abstieg über Relegationsplatz bis hin zum Klassenerhalt: Beim Bundesliga-Finale ist jedes (Horror)Szenario für den VfL möglich. „Wir dürfen uns von solchen Rückschlägen nicht beeinflussen lassen“, warnte Mannschaftskapitän Marcel Schäfer. Auch Diego versuchte, kühlen Kopf zu bewahren. „Dieser große Druck ist lange auf der Mannschaft, deswegen ist die Situation nicht neu.“ Magath fuhr aber Diego und Co. in die Parade. „Wir werden bei der TSG Hoffenheim anders auftreten müssen.“

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare