Der FC im Schatten der Rum(m)eierei

Tolga Cigerci könnte in Köln sein Bundesliga-Debüt geben. Foto: Marud

ib Köln. Selbst das Lebenszeichen in Stuttgart glättete die Wogen nicht. Die Diskussion um Manager Michael Meier bestimmt dieser Tage weiterhin die Schlagzeilen beim morgigen Wolfsburg-Kontrahenten 1. FC Köln.

Die Vereinsführung gewährte ihm eine Galgenfrist. Vorerst. Verlieren die Geißböcke gegen den VfL, sind Meiers Tage wohl gezählt. Rum(m)erei in Köln. Die schwelenden Rauswurf-Gerüchte belasten den Klub – und auch den Gescholtenen selbst. „Ich fühle mich in meiner Rolle nicht wohl“, gibt Meier zu. Doch er ordnet sich dem Gemeinwohl unter. „Die Mannschaft hat um Ruhe gebeten. Da spielt die Personalie Meier nur eine untergeordnete Rolle.“ Auch Kölns Coach Frank Schäfer versucht den Nebenkriegsschauplatz auszublenden. Unter der Woche hatten einige FC-Spieler Partei für den Manager ergriffen. „Es ging uns nie darum, hier in Personalpolitik einzugreifen. Das ist nicht unsere Aufgabe. Das können und wollen wir auch gar nicht“, betonte Schäfer im „Express“ und lenkt den Fokus auf den eigentlichen Schauplatz: den Rasen. „Wir haben nach dem Stuttgart-Spiel das Grundbedürfnis gehabt, diesen Schwung mit der Mannschaft in dieser Woche auch mal auszuleben – ohne, dass wieder irgendwelche Diskussionen die Vorbereitung stören.“ Schließlich steht der Traditionsklub als Tabellenvorletzter weiter unter Zugzwang. Das weiß auch Schäfer: „Nur mit einem Sieg können wir die Punkte aus Stuttgart vergolden.“ Und nebenbei vielleicht auch die Personalie Meier positiv beeinflussen.

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