Schäfers Déjà-Vu auf Holper-Grund endet happy

Sprach zurecht von „Dusel“: VfLer Maximilian Arnold (l.).
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Sprach zurecht von „Dusel“: VfLer Maximilian Arnold (l.).
  • Ingo Barrenscheen
    VonIngo Barrenscheen
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ib Moskau. Rache wird am besten kalt serviert. Auf den Tag genau sechs Jahre nach der unglücklichen 1:2-Niederlage bei ZSKA Moskau – auch am fünften Spieltag der Champions League-Gruppenphase – hat Marcel Schäfer gestern Abend mit dem VfL Wolfsburg Revanche genommen.

Dabei war beim Déjà-Vu nicht nur die Ausgangslage für die Wölfe schlechter als bei der Erstauflage – sondern auch der Untergrund. „Damals haben wir auf Kunstrasen gespielt, dieses Mal auf holprigem Geläuf“, merkte Schäfer schmunzelnd an. Und ergänzte ernst: „Wir haben gezeigt, dass wir ein Spiel auch kämpferisch lösen können.“ Beim 6:0 in der Liga gegen Bremen hatte der VfL noch spielerisch geglänzt. Wolfsburgs Sechser Maximilian Arnold gestand: „Es war schon auch Dusel dabei. Aber das haben wir uns erarbeitet.“

Letztlich zähle nur der wichtige 2:0-Sieg, ergänzte Schäfer, der neben Keeper Diego Benaglio als einziger in Grün-Weiß bereits 2009 gegen Moskau auf dem Platz gestanden hatte. „Unser Ziel waren drei Punkte, um unsere Ausgangslage zu verbessern.“ Das schaffte der deutsche Vizemeister. Nicht ohne Komplikationen. Sein Team hätte ZSKA durch „viele Ballverluste“ zwischendurch aufgebaut.

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