Schäfer und Co. fallen „Zentnersteine vom Herzen“

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Wer zuletzt lacht... Die VfL-Spieler (v. l. Makoto Hasebe, Simon Kjaer, Grafite, Ashkan Dejagah, Koo Ja-Cheol) jubelten ausgelassen.

am Sinsheim. Arne Friedrich war „stolz“, Ashkan Dejagah „überglücklich“ und Sascha Riether „einfach nur froh“. Die „Katastrophensaison“ (Marcel Schäfer) endete für den VfL Wolfsburg mit einem gewaltigen Happyend!

Danach sah es in Hoffenheim lange Zeit nicht aus. „Die Zwischenstände haben wir natürlich gesehen; in der ersten Halbzeit saß ich ja auch auf der Bank“, sagte Dejagah. Auch Wolfsburgs erste Elf bekam mit, wie es in Hamburg und Dortmund stand, wo die Mitkonkurrenten Borussia Mönchengladbach und Eintracht Frankfurt spielten. „Von den anderen Zwischenständen haben wir gehört; es ist schwer zu beschreiben, was da in einem vorgeht“, schilderte Verteidiger Friedrich.

Die nervliche Belastung war gewaltig. Erst recht nach dem 0:1, der den Spielverlauf nicht widerspiegelte (49.). „Der Rückstand war unglaublich ärgerlich. Hoffenheim hatte in der ersten Halbzeit nicht einmal aufs Tor geschossen, und wir standen zweimal frei davor und haben nicht getroffen“, haderte zunächst Riether.

Das Zitterspiel hätten sich die Wölfe womöglich erspart, wenn Grafite vor der Pause seine Chancen genutzt hätte. Nach drei Minuten verfehlte er knapp per Kopf. Dann scheiterte der Brasilianer an 1899-Keeper Tom Starke, als er alleine auf diesen zulief und ihn anschoss.

Dafür war wieder auf Mario Mandzukic Verlass, der unter Magath den Durchbruch und seine ersten beiden Auswärtstore geschafft hat. „Da ging die Post ab“, lobte Felix Magath den verspäteten Angriffsschwung, der bei Schäfer „Zentnersteine vom Herzen“ fallen ließ. Riether war ebenfalls restlos geschafft und blickte auf „unglaublich stressige 90 Minuten“ zurück. Am Ende herrschte pure Erleichterung. „Die Stimmung ist super. Wir fühlen uns richtig gut und sind einfach nur überglücklich“, so Dejagah.

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