einen Muskel-Kater

Schäfer befürchtet nur

Dauerläufer: Der große Einsatz von Marcel Schäfer (M.) blieb gegen den FC Everton ohne entsprechenden Erfolg.
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Dauerläufer: Der große Einsatz von Marcel Schäfer (M.) blieb gegen den FC Everton ohne entsprechenden Erfolg.

mj Wolfsburg. Unermüdlich! Auch im 19. Pflichtspiel in dieser Saison war von Verschleiß beim VfL Wolfsburg nichts zu spüren. Über 90 Minuten rannte die Mannschaft von Trainer Dieter Hecking an, versuchte die 0:2-Niederlage gegen den FC Everton zu vermeiden.

„Das war Einbahnstraßen-Fußball“, lobte auch Wolfsburgs Manager Klaus Allofs seine termingestressten Kicker.

Für Marcel Schäfer, der wie Außenverteidiger-Kollege Vieirinha ein großes Laufpensum abspulte, war die körperliche Anstrengung kein Problem. „Wir wollten die Dreifach-Belastung. Und den Muskelkater nehme ich gerne in Kauf“, meinte der 30-Jährige, der aber keine weiteren Nachwirkungen der noch hinausgeschobenen Zwischenrunden-Qualifikation bei seinem Team befürchtet.

„Das geht gar nicht in den Kopf“, ergänzte Abwehrchef Naldo und verwies darauf, dass schon am Sonntag (15.30 Uhr) gegen Borussia Mönchengladbach das nächste Spiel ansteht. „Das Selbstvertrauen ist da. Wir haben ein gutes Spiel gemacht“, sagte der bisherige Brasilianer, der am Dienstag seine Einbürgerungsurkunde erhalten wird.

Nur eine Sache fehlte. Die Wölfe vergaßen, sich mit Toren für den großen Aufwand zu belohnen. Und hätten an diesem Abend gegen die Engländer aus Everton wohl noch einige Stunden spielen können.

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