Fußball – Bundesliga: Angeschlagener Verteidiger reist zur Schweizer Nationalmannschaft / Kein unnötiges Risiko

Rodriguez zur Nati: Allofs findet es seltsam

Zuschauer: Naldo (M.) freut sich nicht auf die Länderspielpause, würde lieber weitere Partien mit dem VfL bestreiten.
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Zuschauer: Naldo (M.) freut sich nicht auf die Länderspielpause, würde lieber weitere Partien mit dem VfL bestreiten.

mj Wolfsburg. Zehn Pflichtspiele ohne Niederlage. Acht Siege in Serie. Der VfL Wolfsburg ist derzeit super in Form. Und muss sich gedulden. Wegen der Länderspielpause geht es erst am Sonnabend, 22. November, beim FC Schalke 04 weiter.

„Ich würde lieber alle drei Tage spielen“, ist Abwehrchef Naldo alles andere als begeistert von der Unterbrechung.

Manager Klaus Allofs sieht allerdings auch positive Aspekte der Auszeit. „Wir können etwas Erholung gebrauchen“, erklärte der VfL-Macher und spielte auf die Verletzten an, die gegen den Hamburger SV (2:0) fehlten. Die Länderspielpause wäre doch günstig, damit Sebastian Jung, Marcel Schäfer oder Ricardo Rodriguez bald wieder fit zurückkehren würden.

Apropos Rodriguez. Der Linksverteidiger des VfL, der in den letzten Wochen geschont wurde, reist zur Schweitzer Nationalmannschaft. Die Wölfe setzten sich gegen die Nominierung und der damit einhergehenden Abstellung nicht zur Wehr. Auch wenn Allofs die Nominierung „seltsam findet.“ Die Schweizer waren aber der Meinung, dass eine Woche noch genug Zeit wäre, um den Wolfsburger fit zu bekommen.

Mit den Ärzten der Nati wäre abgesprochen, dass bei Rodriguez für das Spiel der Eidgenossen gegen Litauen (Sonnabend, 20.45 Uhr) kein unnötiges Risiko eingegangen werden soll.

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