Das Rezept: Derby reloaded

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Den Derby-Schwung zurückgewinnen: Das ist das Rezept des VfL Wolfsburg vor dem wichtigen Heimspiel gegen Mainz 05. Christian Träsch (r.) und Co. wollen und müssen unbedingt drei Punkte einsacken.

Wolfsburg - Von Matthias Jansen. Dem Gegner wieder die Zähne zeigen. Nach dem enttäuschenden 0:2 bei Bundesliga-Schlusslicht FC Augsburg erwartet Felix Magath, Trainer des VfL Wolfsburg, im Heimspiel gegen den FSV Mainz 05 am morgigen Sonnabend (15.30 Uhr) wieder kämpferisch auftretende Wölfe.

„Wenn wir gegen Mainz die Leistung aus dem Hannover-Spiel wiederholen, als wir läuferisch und spielerisch überzeugt haben, dann werden wir auch wieder erfolgreich sein“, gab sich der 58-jährige Wolfsburger Übungsleiter optimistisch.

Für die Grün-Weißen, die aktuell auf dem zwölften Tabellenplatz liegen, wäre der Sieg gegen den unmittelbaren Nachbarn gleich doppelt wichtig.

Vor den schweren Aufgaben bei Werder Bremen (10. Dezember) und gegen den VfB Stuttgart (17. Dezember) würde die Magath-Elf den Abstand nach unten zumindest gleich halten und den Anschluss an die begehrten internationalen Ränge nicht aus den Augen verlieren.

Der Respekt vor den Gästen ist nicht erst seit der 3:4-Heimpleite im Vorjahr, als der FSV einen 0:3-Rückstand aufholte, groß. „Mainz ist ein besonderer Gegner. In dieser Spielzeit haben sie – nach dem guten Vorjahresresultat – vielleicht die Erwartungen nicht ganz erfüllt. Trotzdem werden sie uns im Rahmen ihrer Möglichkeiten alles abverlangen“, ist Magath überzeugt.

Deshalb stand vor dem Vergleich mit dem FSV, der am vergangenen Spieltag Rekordmeister Bayern München 3:2 niedergerungen hatte, auch verstärkt Zweikampftraining auf dem Plan. Die Mainzer, so Magath, würden auf Wolfsburger Fehler lauern, „um dann schnell kontern zu können“.

Wie es um die eigene Offensive bestellt ist, steht auch für Magath noch nicht fest. Die Einsätze von Mittelfeldspieler Ashkan Dejagah und Stürmer Srdjan Lakic, die zuletzt erkrankt gefehlt hatten, sind fraglich.

Während Dejagah bereits wieder mit dem Lauftraining beginnen konnte, sieht es bei Lakic derzeit schlechter aus. „Wir müssen abwarten. Noch haben wir zwei Trainingseinheiten“, hofft Magath, dass die beiden Offensiven gegen Mainz doch zum Kader gehören.

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