Fußball: VfL-Aufsichtsrat stärkt Sportdirektor den Rücken / Dieser äußerst sich unglücklich

„An Rebbe gibt es nichts zu rütteln“

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Der harte Kern blieb zunächst fern: Wie angekündigt blieben viele VfL-Fans 19:45 Minuten der Nordkurve fern.

ib/dpa Wolfsburg. Das Schweigen der Wölfe: Es dauerte gut eine halbe Stunde. Nachdem der harte Kern der Nordkurve wie angekündigt erst nach 19:45 Minuten Stimmungs-Boykott gemächlich seinen Platz eingenommen hatte, schwappte dann beim 1:2 des VfL Wolfsburg gegen Bayern München doch noch gute Stimmung durchs Rund.

Allerdings getrübt durch die späte Niederlage. „Ohne Arbeit, ohne Fußball, ohne Leidenschaft = ohne uns“: Diese Botschaft prangte von einem Plakat in der zunächst spärlich besetzten Nordkurve. Eine Aktion, für die Aufsichtsratsmitglied Hans-Gerd Bode bei Sky absolut Verständnis aufbrachte. „Die Fans sind frustriert, sie haben seit zweieinhalb Monaten hier kein gescheites Spiel mehr gesehen.“

Nicht nachvollziehen konnte er indes die Spekulationen über den möglichen Rauswurf von Sportdirektor Olaf Rebbe. „Das haben wir auch gelesen und waren genau so überrascht. Da ist nichts dran. Weder hat Olaf Rebbe uns seinen Rücktritt angeboten, noch ist es beabsichtigt, dass er zurücktritt. An der Position von Olaf Rebbe gibt es überhaupt nichts zu rütteln“, unterstrich Bode. Zuletzt hatte es Gerüchte um Jörg Schmadtke und Horst Heldt gegeben. „Wir haben weder mit dem einen, noch mit dem anderen geredet und beabsichtigen das auch nicht.“

Unterdessen drückte sich Rebbe, angesprochen auf das drohende Aus für Trainer Martin Schmidt, recht unglücklich aus. Auf die Frage, ob die Partie in Mainz ein Endspiel für den Coach werde, sagte er: „Das kann ich nicht bewerten. Wir machen uns keine Gedanken über Personen und Ultimaten.“

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