Punktelieferant prognostiziert Paroli

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Der Punktelieferant kündigt Gegenwehr an: Nach vier Auswärts-Pleiten am Stück soll beim VfL Wolfsburg und auch bei Torlos-Stürmer Srdjan Lakic (l.) der Knoten gegen Hamburg platzen.

Wolfsburg. Lang, lang ist’s her... Den bislang einzigen Auswärtssieg dieser Saison in der Fußball-Bundesliga strich der VfL Wolfsburg am 1. Spieltag in Köln (3:0) ein. Seither heißt es: Außer Spesen nichts gewesen. Höchste Eisenbahn, den Stempel des Punktelieferanten am Sonnabend beim Hamburger SV (18.30 Uhr) abzuwischen.

„Es ist an der Zeit“, betont auch Felix Magath angesichts der Misere in der Fremde. „Denn nach vier Niederlagen auswärts stehen wir sicherlich ein stückweit unter Druck“, räumte die Wolfsburger Dreifaltigkeit (Trainer, Manager, Geschäftsführer) vor dem Gastspiel beim Tabellenletzten ein.

„Ein Sieg würde uns gut zu Gesicht stehen.“ Erstens würde dieser die Last beim folgenden Heim-Auftritt mindern. Zweitens würden potentiell die internationalen Ränge in Reichweite rücken. Denn trotz des durchwachsenen Starts haben die Wölfe nur drei Zähler Rückstand auf das Tor nach Europa. „Wenn wir punkten und somit nach einem Dreier einmal nachlegen, würde das unsere Situation wesentlich verbessern“, hat auch Magath erkannt.

Die Qualität für das Ausrufezeichen habe die Mannschaft, bekräftigt ihr Leitwolf. Er hat in den Einheiten unter der Woche gestiegenes Engagement und ein wachsendes Wir-Gefühl ausgemacht. „Wir funktionieren immer besser, haben mehr Selbstbewusstsein und treten mit breiter Brust auf.“

Magaths Worte in Gottes Ohr. Denn zuletzt legte der VfL auswärts Duckmäuser-Verhalten an den Tag. Und nun wartet mit dem HSV ein leicht euphorisierter Gegner. Bereits unter Rodolfo Esteban Cardoso habe sich die Stimmung gebessert, nun kommt womöglich ein Schub durch Neu-Trainer Thorsten Fink hinzu. Doch Magath hält dagegen: „Wir können dem Paroli bieten.“

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