Fußball – Europa League: Olic will mit Wölfen nur nicht verlieren

Ein Punkt gegen das Rentner-Dasein

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Auf Stürmer Romelu Lukaku (r.) hatte auch der VfL ein Auge geworfen. Die Verpflichtung klappte nicht. Nun müssen die Wölfe auf den Belgier in Diensten des FC Everton achten. Foto: dpa

Wolfsburg/Liverpool. An den letzten internationalen Auftritt des VfL Wolfsburg können sich einige Fans vielleicht gar nicht mehr erinnern. Vor vier Jahren, fünf Monaten und zehn Tagen unterlagen die Wölfe 0:1 im April 2010 beim englischen Vertreter FC Fulham.

Heute betritt die Mannschaft von Trainer Dieter Hecking wieder auf der Insel beim FC Everton (21. 05 Uhr/live bei Kabel1) erneut die europäische Bühne.

Und nicht nur Stürmer Ivica Olic kann es kaum erwarten. „Ich habe es vermisst und bin froh, dass diese Spiele wieder kommen“, meinte der Kroate, der im Vergleich zu seinem aktuellen Verein eine eher kurze Europa-Auszeit nehmen musste. Der 35-Jährige spielte mit Bayern München im Mai 2012 noch das Champions League-Finale gegen den FC Chelsea (4:5 nach Elfmeterschießen). Und dennoch: „Ich habe mir gesagt, dass es sich anfühlt, wie in Rente zu sein und die internationalen Spiele nur am Fernseher schauen zu können. Aber jetzt kommt das, was wir uns letzte Saison erarbeitet haben“, sagt der Sturm-Routinier.

Genau diese Lust zeigt auch das Team. „Die Vorfreude ist riesig“, grinst Mittelfeldspieler Maximilian Arnold, für den „alles neu“ ist. Er könne die Partie nicht einschätzen, stellt sich aber auf einen „heißen Fight“ ein. Wie Olic auch.

„Everton ist eine sehr gute Heimmannschaft“, erklärt der Kroate vor dem Europa League-Auftakt im Goodison Park. In dem 40 569 Zuschauer fassenden Stadion verlor der Liverpooler Verein in der letzten Premiere League-Saison nur dreimal. Nahm dabei aber den Topteams FC Chelsea (1:0), FC Liverpool (3:3), FC Arsenal (3:0) und Manchester United (2:0) Punkte ab.

Mit einem Zähler wäre Olic nach dem Auftakt schon zufrieden. „Wir wollen gewinnen. Noch wichtiger ist es aber, dass wir nicht verlieren“, lautet die Devise des Kroaten, damit „in der sehr schweren Gruppe“ nicht nach sechs internationalen Spielen wieder das Rentner-Dasein droht. „Ich hoffe, dass wir ein gutes Ergebnis mitnehmen können“, sagt Olic.

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