Polaks Kopfball-Tor verhindert vorzeitigen K. o. im Abstiegskampf

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Grafites Job (r.) übernahm Jan Polak und erzielte per Kopf das späte und glückliche 2:2 für Wolfsburg.

am Wolfsburg. Die Situation ist dramatisch, dank Jan Polak aber wenigstens nicht ausweglos. Mit seinem späten Kopfballtreffer hat der Tscheche dafür gesorgt, dass der Bundesliga-Standort in Wolfsburg vielleicht erhalten bleibt.

In der 89. Minute stieg der für Makoto Hasebe eingewechselte (52.) Polak nach einer Ecke unbedrängt zum Kopfball hoch und drückte den Ball wuchtig über die Linie. Die Erleichterung war spürbar, hatten die unterirdisch spielenden Wölfe wenigstens ein Desaster im Abstiegskampf verhindert. „Ich freue mich, dass wir einen Punkt geholt haben. Wir müssen nach diesem Spielverlauf damit leben“, sagte Retter Polak, für den das biedere 2:2 trotzdem ein weiterer Rückschlag war. „Das ist zu wenig.“ Seine persönliche Bilanz fiel nach seinem zweiten Tor für den VfL etwas gnädiger aus. „Natürlich freue ich mich.“

Keineswegs überschwänglich, zumindest aber etwas erleichtert waren die Mitspieler. „Wir sind zurückgekommen wie schon gegen Eintracht Frankfurt“, meinte Sascha Riether. In der Endabrechnung könnte dieser Treffer eine ganz wichtige Rolle einnehmen, über Abstieg und Klassenerhalt entscheiden. „Wer weiß, wofür dieser Treffer gut war“, so der Kapitän Marcel Schäfer. Vier Punkte Rückstand hin oder her: Polak glaubt noch immer an die Rettung nach dem 34. Spieltag. „Wir wollen alles geben, um nicht auf einem Relegationsplatz zu bleiben.“

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