VfL plant Triumphfahrt im Zug

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Die VfL-Profis (Mario Mandzukic) wollen nicht nur im Stadion, sondern auch im Zug mit den Fans feiern.

am Wolfsburg. Nach der Meisterschaft gab’s einen Autokorso. Sollte es mit dem Klassenerhalt klappen, plant der VfL Wolfsburg eine triumphale Zugfahrt mit den Fans vom Auswärtsspiel in Hoffenheim.

2000 Anhänger begleiten die Wölfe zum Abstiegsfinale nach Sinsheim. Der Großteil von ihnen rollt in Sambazügen an. Auf dem Rückweg bekommen die grün-weißen Schlachtenbummler prominente Verstärkung. Dann gesellen sich die VfL-Profis dazu. Vorausgesetzt, es klappt mit dem Nichtabstieg.

Auch Felix Magath wird dabei sein und sich unters Fußballer-Volk mischen. „Ja, das ist vorgesehen“, erklärte der VfL-Trainer, der seinen Schützlingen grünes Licht für eine Party auf Schienen gibt. „Selbstverständlich können die Spieler anschließend die Zugfahrt genießen, wie sie wollen.“ Magath selbst wird’s finanziell verkraften. „Ich habe auch eine Bahncard, so dass es für mich günstiger wird.“

Die zwei Sambazüge sind schon seit Monaten ausverkauft. „Wir hätten gern auch noch mehr Fans mitgenommen. Ein dritter Zug, den wir wegen der riesigen Nachfrage angefragt hatten, ist aber leider daran gescheitert, dass es im deutschsprachigen Raum einfach keine Züge mehr gibt“, erklärte der VfL-Beauftragte Michael Schrader und verspricht bedingungslose Unterstützung. „An den Fans soll es nicht scheitern. Wir werden alles auf der Tribüne geben und erwarten einen Sieg.“

Am liebsten hätte man den Fans, die nicht mit nach Hoffenheim kommen, ein Public Viewing in der VW-Arena geboten. Was aber an den Regularien scheiterte. „Das ist leider nicht möglich, weil wir die Arena wegen der möglichen Relegationsspiele veranstaltungsfrei halten müssen. So lautet die Vorschrift“, sagte Schrader, dem die Anfeuerung vor Ort ohnehin „tausend Mal lieber ist“.

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