Nur phasenweise das bessere Team

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Sah einen glücklichen BVB-Sieg: Mats Hummels (l.).

mj Dortmund. Klaus Allofs kennt das Erlebnis Pokalfinale. Als Spieler gewann der Manager des VfL Wolfsburg das Endspiel des deutschen Pokals mit drei verschiedenen Vereinen. Mit den Wölfen wird sich der ehemalige Stürmer frühestens 2015 auf dem Weg in die Hauptstadt machen dürfen.

Dabei hätten es die Wölfe beim 0:2 in Dortmund verdient gehabt. „Das Spiel war knapp, komplett eng. Wir haben Glück, dass Wolfsburg ohne Treffer aus dem Spiel geht“, gestand BVB-Abwehrchef Mats Hummels.

Darin sah auch Wolfsburgs Linksverteidiger Marcel Schäfer, der den gelb-rot-gesperrten Ricardo Rodriguez vertrat, den Grund des Ausscheidens. „Wir müssen uns den Vorwurf machen, dass wir die Tore nicht gemacht haben“, erklärte das Wolfsburger Urgestein.

Der Stachel der Niederlage saß schon tief. „Das ist sehr bitter. Wir haben ein sehr gutes Spiel gezeigt“, sagte Schäfer. Den Frust über die Niederlage hatte sein Trainer Dieter Hecking Minuten nach dem Abpfiff schon etwas besser verarbeitet. „Ich bin mächtig stolz auf die Mannschaft. Wir waren phasenweise das bessere Team“, zollte der VfL-Trainer seinen Mannen ein Lob.

Das aber auch nur phasenweise galt. „Wir haben den BVB ins Wackeln gebracht. Das ist gut“, erklärte Hecking, dem die vielen vergebenen Chancen („Wir müssen ein, zwei Tore machen“) und die Fehler in der Deckung ein Dorn im Auge waren. „Da war der BVB einfach kaltschnäuziger“, so Hecking.

Das wäre an diesem Abend einfach der Unterschied zu einer Klasse-Mannschaft gewesen. Und obwohl die Wölfe ein Riesenspiel machten, müssen sich die Grün-Weißen und ihr Geschäftsführer Sport, Klaus Allofs, noch mindestens ein Jahr gedulden.

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