Pause passt Wolfsburg nach Derby-Pleite nicht

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Nicht zur Stelle: Ricardo Rodriguez (l./im Duell mit Karim Bellarabi) spielt mit der Schweiz WM-Quali.

mj Wolfsburg. Diego Benaglio war anzusehen, wie er sich nach dem 0:2 im Derby gegen Braunschweig fühlte. „Beschissen. Ich bin seit sechs Jahren in Wolfsburg und das ist einer der schwierigsten Momente“, gab der VfL-Torhüter, der sich als einer von wenigen Spielern nach der Pleite stellte, Einblick in sein Innenleben.

Und weil der Schweizer schon so lange dabei ist, wüsste er genau, „wieviel das Spiel den Leuten bedeutet. Wir können uns nur bei den Fans entschuldigen“, so Wolfsburgs Kapitän.

Die Pleite sei ein Rückschlag. Speziell für die Fans eine große Enttäuschung, bedauerte Manager Klaus Allofs. „Damit müssen wir jetzt mindestens ein halbes Jahr leben“, erklärte der VfL-Sportchef, dem die bevorstehende Länderspielpause überhaupt nicht schmeckte.

„Ich hätte lieber alle Spieler da gehabt. So bleibt uns nur wenig Zeit, das Spiel aufzuarbeiten“, sagte Allofs, der lieber „im normalen Rhythmus weitergemacht hätte“. Dass die Mannschaft nicht an die Form der letzten Wochen habe anknüpfen können, werfe nun natürlich einige Fragen auf, meinte Allofs.

Auf die Antworten wird er noch warten müssen. Nach dem Spiel hatten die VfL-Akteure – wie während der 90 Minuten – kaum Ideen. Jeder Spieler habe nun erst einmal „ein paar Tage an der Niederlage zu knabbern, bevor wir wieder nach vorne schauen können“, erklärte Benaglio.

Das nächste Spiel findet erst am Sonntag, 20. Oktober, in Augsburg statt. Dort, wo der VfL noch nie gewinnen konnte. Dann sollte Wolfsburg eine Antwort parat haben, sonst könnte der Moment noch schwieriger werden.

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