Ohne Barzagli nach Mainz: Rückkehr nach Italien steht bevor

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Diego und Co. wollen nach sieben Remis in Folge heute in Mainz endlich durchstarten.

am Wolfsburg. Der Wechsel von Andrea Barzagli nach Italien steht unmittelbar bevor. Der Wolfsburger Abwehrspieler wurde nicht für das heutige Auswärtsspiel (15.30 Uhr) beim FSV Mainz 05 berufen.

Für den Italiener, der 2007 für die damalige Rekordablösesumme von 13,9 Millionen Euro aus Palermo zu den Wölfen kam, wurde der nach einer Innenbandverletzung wiedergenesene Fabian Johnson ins 19-köpfige Aufgebot berufen. Neben dem AC Florenz buhlt auch Juventus Turin um den ehemaligen Abwehrchef des VfL, der seinen Stammplatz an Arne Friedrich verloren hat. VfL-Manager Dieter Hoeneß hat inzwischen bestätigt, dass Juve zu den Wolfsburgern Kontakt aufgenommen hat. Es geht wohl nur noch um die Ablösesumme. Im Gespräch ist eine Million Euro. Rund neun Millionen mehr muss der VfL vermutlich drauf packen, um Patrick Helmes zu verpflichten. Nun hat Leverkusens Trainer Jupp Heynckes verraten, dass ihm das Wolfsburger Interesse seit einem Monat schon bekannt ist. Die Wechselabsichten seines Angreifers kann er trotzdem nicht nachvollziehen. Woanders mehr zu verdienen oder weniger Konkurrenz zu haben, könnten keine Beweggründe sein. Zumindest heute wird der VfL aber noch ohne einen neuen Stürmer beim FSV Mainz 05 auskommen müssen. Ein Alibi gibt’s trotzdem nicht. „Unser Ziel ist es, in Mainz drei Punkte zu holen“, meint Mittelfeldspieler Ashkan Dejagah. Sollte allerdings wieder nur ein Remis herausspringen, wäre der alte Rekord von Waldhof Mannheim aus der Saison 84/85 eingestellt. Diego verschwendet aber keine Gedanken an das achte Unentschieden in Folge. „Man spürt, dass die Atmosphäre in der Mannschaft jetzt besser ist, das Team ist eine Einheit, und jeder hilft dem anderen. Wir sind auf jeden Fall auf dem richtigen Weg.“

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