Fußball – Bundesliga: Schmidts Plan geht abermals nicht auf

Offensiv weiterhin zu harmlos

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Das Duell der Kapitäne entschied Matthias Lehmann (rechts) klar für sich. Mario Gomez findet in dieser Saison einfach nicht zu seiner Form.

ct Köln. Und wieder reichte es nicht zu einem Sieg. Der VfL Wolfsburg tritt auch unter Martin Schmidt auf der Stelle.

Nach dem sehr überzeugenden 3:0-Erfolg über Mönchengladbach ließen die Wölfe in der englischen Woche dreimal das vermissen, was sie zuvor unter Schmidt ausgemacht hatte.

Auch beim 1. FC Köln strahlte keiner der Offensiv-Spieler des VfL echte Torgefahr aus. Bezeichnenderweise hatte Jeffrey Bruma die beste Gelegenheit für die Gäste, die wieder erst in der Schlussphase wirklich wach wurden. „Wir wollten über Ballbesitz dominant auftreten, wollten hinter die Kette des Gegners kommen und hatten auch einen Plan, wie wir das erreichen können“, meinte Schmidt, der nach Spielende mit seiner Mannschaft haderte: „Wir haben die Kölner immer wieder zu guten Kontern eingeladen. Das hat uns ein wenig das Selbstvertrauen genommen und den Gegner aufgebaut.“

Warum seine Elf erst nach dem Gegentreffer aufwachte, konnte Schmidt nicht erklären. Die Ausgleichschancen waren da, doch wie gegen Leipzig wollte der Ball in den Schlussminuten nicht über die Linie. Mitgenommen hätte Schmidt den Punkt sicher gerne, auch wenn er es als ungerecht empfunden hätte: „Einen Punkt mitzunehmen, wäre nicht verdient gewesen.“

Und so bescherte der VfL den Kölnern den ersten Dreier der Saison. Die Wolfsburger bleiben also nah dran an den Abstiegsrängen, weil es bisher nur zu drei Siegen reichte.

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