"Ochse" staunt über zwei Kopfballtore

Den Beifall hatte sich in erster Linie Grafite verdient: Der Stürmer traf zu seiner Überraschung zweimal per Kopf.

Wolfsburg - Von Arek Marud . Plötzlich trifft er wieder, wie er will. Doppelschlag in Hamburg, Doppelpack gegen Freiburg. Der Patient Grafite ist genesen, schießt den VfL Wolfsburg aus der Krise und untermauert seinen Anspruch, auch zukünftig an der Seite von Edin Dzeko zu stürmen.

So spielfreudig wie gestern wirkte Grafite schon lange nicht mehr. Der Brasilianer stahl Dzeko bei seinem 100. Bundesliga-Einsatz die Show und rückte dem Bosnier (5 Tore) mit den Saisontreffern drei und vier auf die Pelle. Seine persönliche Traum-Bilanz der vergangenen zwei Spiele stellte der wiedererstarkte Angreifer hinten an. "Ich hoffe, ich helfe der Mannschaft. Nach unserem schwachen Saisonstart ist die Mannschaft besser geworden – auch ich. " Grafite lieferte Trainer Steve McClaren mit seinem Galaauftritt zusätzliche Argumente, dem 4-4-2-System auch zukünftig zu vertrauen. "Dieses System ist besser für uns. Wir spielen so seit drei Jahren", sagte Grafite, der sich dennoch über seine Tore wunderte. "Kopfbälle sind eigentlich nicht meine Stärke. Ich glaube, es war das erste Mal in meiner Karriere, dass ich zwei Kopfball-Treffer in einem Spiel gemacht habe." Der bullige Stürmer dankte dem ganzen Team für die "Unterstützung", die Mannschaft dem Stürmer für die Tore. "Wir sind glücklich darüber", strahlte Mitspieler Marcel Schäfer, dem die gegnerischen Abwehrreihen ein Stück weit leid tun. "Es ist nicht einfach gegen diese Ochsen Dzeko und Grafite zu spielen."

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