„Nicht zu viel träumen!“

+
Wolfsburg will gegen den VfB Stuttgart am Sonnabend auf dem Vormarsch bleiben. Luiz Gustavo (l.) könnte wegen einer Verletzung ausgebremst werden.

Wolfsburg - Von Matthias Jansen. Geiz wäre geil! Seit acht Pflichtspielen ist Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg nun schon ohne Niederlage. Bleibt das Team um Trainer Dieter Hecking auch gegen den VfB Stuttgart (Sonnabend, 18.30 Uhr) ihrer wenig spendablen Haltung treu, würden die grün-weißen Hoffnungen auf die internationalen Geldtöpfe zusätzliche Nahrung erhalten.

Die Aussichten auf einen weiteren Erfolg sind am 16. Spieltag sicher nicht so schlecht. Gegen die – als knauserig verrufenen – Schwaben machten die Wölfe daheim zuletzt regelmäßig die Schotten dicht, gaben sich selbst äußerst geizig.

Sechs Heimsiege (15:1 Tore) feierten die Wölfe in Serie gegen die Süddeutschen, blieben dabei viermal in Folge ohne Gegentor. Zuletzt setzten sich die Schwaben 2007 im DFB-Pokal-Halbfinale mit 1:0 in der VW-Arena durch.

Auf die leichte Schulter werden die Stuttgarter aber nicht genommen. Trainer Hecking warnt – angesichts der Erfolgsserie und Platz fünf – „jetzt nicht zu viel zu träumen.“

Äußerst realistisch geht Manager Klaus Allofs die Aufgaben an. Stuttgart und Mönchengladbach (22. Dezember, 15.30 Uhr) wären gute Gegner. „Ich wünsche mir, dass wir so spielen wie in Freiburg“, hofft der VfL-Geschäftsführer Sport auf einen Fortbestand der Serie.

Personell könnte es im Vergleich zum 3:0-Sieg im Breisgau Änderungen geben. Diego, der in Freiburg gefehlt hatte, und Luiz Gustavo sind angeschlagen. Zumindest bei dem brasilianischen Spielmacher stehen die Chancen auf eine Rückkehr nicht so schlecht. Nach seiner Adduktoren-Reizung fühle er sich schon besser, sagte Diego gegenüber Wolfsburger Medien. Der Einsatz von Gustavo – in Freiburg ausgewechselt – ist mit einer Adduktoren-Zerrung noch fraglich.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare