Neuzugänge? Knoche cool: Muss sich dann durchsetzen

Will wichtig für Wolfsburg sein: Slobodan Medojevic.
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Will wichtig für Wolfsburg sein: Slobodan Medojevic.

mj Wolfsburg. Größere Umbaumaßnahmen wären im Sommer nicht geplant. Sagt VfL Wolfsburgs Manager Klaus Allofs. Scheinbar haben seine Spieler in den letzten – doch noch erfolgreichen – Bundesliga-Wochen genügend Eigenwerbung machen können.

„Die Mannschaft hat einen Riesen-Schritt nach vorne gemacht. Manchmal in kleinen Schritten, manchmal stagniert. Aber seit Januar haben wir uns kontinuierlich nach vorne bewegt“, so Allofs.

Es werde nicht alles durcheinander gewirbelt. „Wir werden an einigen Stellen etwas verändern, um den Konkurrenzkampf zu erhöhen. Und dann wird man sehen, ob derjenige, der schon da ist, oder der neue Spieler sich durchsetzen wird. Das braucht die Mannschaft. Aber gezielt. Nicht den totalen Umbruch“, meinte Allofs.

Baustellen im Wolfsburger Aufgebot könnten nach dem Abgang von Alexander Madlung, Sotirios Kyrgiakos und Thomas Kahlenberg die Innenverteidigung und das defensive Mittelfeld sein.

Dort, wo sich Eigengewächs Robin Knoche und der junge Serbe Slobodan Medojevic in den letzten Spielen durch gute Leistungen empfahlen. „Ich habe gemerkt, dass es in jedem Spiel besser wurde. Ich bin sicherer am Ball, es war ein Schritt nach vorne“, so Medojevic, der seine Zukunft in Wolfsburg sieht. „Ich will hier bleiben und zeigen, dass ich ein wichtiger Spieler für den VfL Wolfsburg bin.“

Nicht nur Medojevic nimmt den Kampf mit dem noch unbekannten, neuen Konkurrenten auf. „Durchsetzen muss man sich immer. Man versucht, in jeder Trainingseinheit sein Bestes zu geben und wird dann sehen, wo man steht“, bleibt Knoche gelassen. „Robin hat gezeigt, dass er eine feste Größe“, lobte Allofs. Ein Hinweis, dass die Umbaumaßnahmen wirklich nicht so groß ausfallen?

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