Fußball – Bundesliga: VfL Wolfsburg überzeugt wieder nur phasenweise

Neuer Trainer, alte Probleme

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War mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden: Bruno Labbadia (l.) sah trotz des Unentschiedens viele gute Aktionen seines Teams.

jk Mainz. Es war mehr Krampf und Kampf im Abstiegsduell gegen den 1. FSV Mainz 05. Der VfL Wolfsburg wusste wieder nur in einzelnen Phasen des Spiels zu überzeugen, nicht aber über die vollen 90 Minuten.

Nach der frühen Führung versäumten es die Wölfe nachzulegen. Das wurde kurz vor der Pause bestraft. Allerdings hatten die Gäste in den ersten 20 Minuten nach der Pause die erneute Führung auf dem Fuß. Die beste Möglichkeit vergab Yunus Malli leichtfertig. „Der Raum war da. Er muss den Schuss antäuschen und am Keeper vorbeigehen. Dafür hat er auch eigentlich die Qualität“, sagte TV-Experte Matthias Sammer auf Eurosport.

VfL-Kapitän Paul Verhaegh (hinten) trauerte den eigenen Großchancen in Mainz hinterher. 

Es war das erste Spiel für den neuen Trainer Bruno Labbadia auf der Bank des VfL Wolfsburg. Paul Verhaegh, Kapitän der Wölfe, sagte mit Blick auf den neuen Übungsleiter: „Der Trainer hatte einen klaren Plan für das Spiel gegen Mainz. Er hat uns gut eingestellt. Wir hatten schließlich auch nur wenige Tage zusammen.“ Zur Partie ergänzte er noch: „Wir hatten die größeren Chancen auf unserer Seite. Deswegen nehmen wir den Punkt mehr als verdient mit nach Wolfsburg. Es war sogar mehr drin.“

Wie schon Martin Schmidt startet Labbadia also mit einem Unentschieden in seine Amtszeit beim VfL Wolfsburg. Trotzdem sah der neue Übungsleiter einige positive Aspekte bei seinem Debüt: „Der Start in die Partie ist uns gelungen. Wir haben den Ball gut zirkulieren lassen in vielen Phasen der Begegnung. Das wollen wir in Zukunft auch erreichen. In der zweiten Hälfte kam mehr Gegendruck von Mainz. Da haben wir es versäumt, mehr in die Tiefe zu spielen. Trotzdem waren die Chancen zum Sieg heute auf alle Fälle vorhanden.“

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