Fußball – Bundesliga: Bendtner und Schürrle mit Hauptrollen beim Aufreger-Tor

Das neue Sturmduo im Brennpunkt

„Du hast mich abgeräumt“, scheint Daniel Caligiuri (M.) zu Bernd Leno zu sagen. Schiedsrichter Manuel Gräfe (l.) pfiff keinen Elfer.
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„Du hast mich abgeräumt“, scheint Daniel Caligiuri (M.) zu Bernd Leno zu sagen. Schiedsrichter Manuel Gräfe (l.) pfiff keinen Elfer.
  • VonAndreas Arens
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ar Wolfsburg. Seine Situation beim VfL sei wie ein „Rollercoaster“, sagte Nicklas Bendtner nach dem Spiel gegen Leverkusen. Sein Tor zum 1:0 ebnete den Wölfen den Weg zum dritten Bundesliga-Erfolg in Serie.

Zuvor war der Mittelstürmer in dieser Saison selten zum Einsatz gekommen, stand zuletzt sogar häufiger gar nicht im Kader.

Jetzt also hat die Achterbahn wieder Fahrt aufgenommen: Startelf-Einsatz und gleich das wichtige Tor. Dass Passgeber Vieirinha zuvor im Abseits stand und die Leverkusener Abwehr teilweise schon abschaltete... geschenkt. „Als kleiner Junge habe ich gelernt: Man spielt so lange, bis der Schiedsrichter pfeift,“ erklärte Bendtner das Fußball-Einmaleins. Er selbst habe zwar gedacht, es sei Abseits und habe nach seinem Treffer auf einen Pfiff gewartet. Als dieser allerdings nicht kam „habe ich gefeiert“, so der Däne.

Auch ein anderer Angreifer, der zuletzt nicht so oft von Beginn an auf dem Feld stand, war an dem Treffer beteiligt: André Schürrle. Er war es, der Kevin Kampl das Leder wegspitzelte und damit Vieirinha die Möglichkeit zur Torvorlage gab. „Ich war mir selbst nicht sicher, wer den Ball als letzter gespielt hat“, gab der Nationalspieler zu Protokoll. Das habe er auf Nachfrage auch dem Schiedsrichter mitgeteilt.

Erstmals lief Schürrle nicht als Außenstürmer für den VfL auf, sondern als hängende Spitze. „Das ist eine sehr gute Position für mich“, bestätigte er die taktischen Überlegungen seines Trainers. Die waren auch ein Grund für den Einsatz von Bendtner. Der Anfang eines neuen Angriffsduos?

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