Fußball – DFB-Pokal, Nachlese zum Viertelfinale: VfL Wolfsburg wieder mit zwei unterschiedlichen Halbzeiten

Nach Aus: Konzentration auf die Bundesliga

+
Eine unglückliche Aktion vom VfL Wolfsburg (r. Marcel Tisserand) bestrafte S04-Stürmer Guido Burgstaller (l.) eiskalt.

jk Gelsenkirchen. FC Schalke 04, Eintracht Frankfurt, FC Bayern München und Bayer 04 Leverkusen – das sind die vier Halbfinalisten im DFB-Pokal. Für den VfL Wolfsburg hat es nicht gereicht.

Bei der 0:1-Pleite in Gelsenkirchen fehlte den Wölfen die letzte Durchschlagskraft. Nun können sich die Grün-Weißen wieder komplett auf die Bundesliga-Saison konzentrieren.

Sichtlich enttäuscht: VfL-Profi Sebastian Jung.

Trotzdem herrschte natürlich große Enttäuschung bei den VfL-Akteuren. „Es ist schade, dass wir uns für den Aufwand am Ende nicht belohnt haben. Es war ein Spiel auf Augenhöhe und eine unglückliche Aktion bringt uns dann ins Hintertreffen“, so Verteidiger Robin Knoche, der dann noch hinzufügte: „Wir müssen das jetzt so schnell wie möglich vergessen. Denn am Sonntag steht ein wichtiges Duell gegen Bremen an und darauf müssen wir uns jetzt konzentrieren.“ Genauso sieht es auch Teamkollege Maximilian Arnold, der den Gegentreffer mitverschuldet hatte: „Von jetzt an alles auf die Liga – wenn man das als positiv bezeichnen kann. Wir wären natürlich gerne auch im Pokal in die nächste Runde gekommen. Wir wissen um unsere Situation und wissen, was wir zu tun haben.“

Einmal mehr präsentierte der VfL Wolfsburg zwei Gesichter. In der ersten Halbzeit zeigten die Wölfe nach dem Gegentor durch Guido Burgstaller phasenweise eine ansprechende Leistung mit guten Abschlüssen. „Die Chancen für den Ausgleich waren da, vor allem in den ersten 45 Minuten“, analysierte VfL-Neuzugang Admir Mehmedi. Nach dem Wechsel ging allerdings nicht mehr viel zusammen bei den Gästen. Schalke verteidigte clever mit einer Fünferkette in der Defensive und die Wölfe fanden kein Mittel, diese gefestigte Abwehrreihe zu umgehen. „Uns hat in Hälfte zwei dann auch die Durchschlagskraft gefehlt. Aber das Leben geht weiter. Wir müssen jetzt in der Bundesliga schnell viele Punkte sammeln, um uns aus dem Tabellenkeller zu befreien“, äußerte sich Mehmedi weiter.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.