Fußball – VfL Wolfsburg bleibt auch im dritten Härtetest ohne Sieg – 0:2 gegen Benfica Lissabon

Mayoral beim VfL Wolfsburg: Sympathischer Start, blasses Debüt

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Konnte bei seinem Kurz-Debüt keine Akzente setzen: Wolfsburgs Neuzugang Borja Mayoral im Test gegen Benfica.
  • Ingo Barrenscheen
    VonIngo Barrenscheen
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ib Altach. Das dritte Testspiel gegen einen Landesmeister – zum dritten Mal kein Erfolgserlebnis. Gegen die wirklichen Gradmesser in der Vorbereitung wartet Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg weiterhin auf einen Sieg.

Am gestrigen Abend unterlagen die Wölfe im Zuge des Trainingslager in der Schweiz 0:2 (0:0) gegen den portugiesischen Titelträger Benfica Lissabon.

Müde Beine – müdes Spiel vom VfL!? Womöglich lag es an der Trainings-Intensität von Bad Ragaz, dass die Grün-Weißen nur wenig Konstruktives in Altach auf die Kette bekamen. Auch das Kurz-Debüt des frischen Neuzugangs Borja Mayoral verlief absolut unauffällig. Der von Real Madrid ausgeliehene Stürmer durfte ab der 64. Minute seine erste Visitenkarte abgeben, blieb aber blass.

Das soll sich, wenn es wirklich ernst wird, ändern. Mayoral war immerhin erst tags zuvor zu seinem neuen Team gestoßen und feierte einen sympathischen Einstand. Seine ersten Worte bei der Präsentation formulierte der 19-Jährige überraschend in deutsch: „Ich bin sehr glücklich, hier zu sein. Ich bin ein Wolf.“ Seine ersten Eindrücke fielen absolut positiv aus: „Der VfL ist ein sehr familiärer Club, alle Spieler sind gleich auf mich zugekommen und ich habe mich sofort integriert gefühlt.“ Bei seinem Wechsel nach Wolfsburg hatte das Sturmjuwel einen prominenten Fürsprecher, verriet Mayoral. „Cristiano Ronaldo hat mich beglückwünscht und gesagt, dass das eine super Entscheidung ist.“ Er selbst hatte sich ein erstes Bild vom VfL beim Königsklassen-Viertelfinale gegen die Königlichen gemacht. Die Auftritte blieben im Gedächtnis haften. „Mir hat die Spielphilosophie sehr gut gefallen.“ Die Nr. 17 erklärte: „Ich werde alles für dieses Trikot geben.“

Apropos Champions League. Im Duell der zwei Viertelfinalisten stellte die erste die eindeutig bessere Hälfte aus Wolfsburger Sicht dar. Bas Dost vergab die beste Gelegenheit (9.), als er an Benfica-Keeper Paulo Lopes scheiterte. Beide Teams ließen ihre weiteren Chancen in Halbzeit eins liegen. 0:0 zur Pause.

Nach Wiederbeginn schlug sich der konditionelle Vorteil der Portugiesen – sie starten früher in die neue Saison – nieder. Zunächst verpasste der aus Deutschland stammende Grieche Konstantinos Mitroglou (49.) die Führung, doch diese fiel gut eine Viertelstunde später. Mitroglou musste nur noch einschieben. Lissabon ließ in der Folge nichts mehr anbrennen und schlug mit dem Schlusspfiff erneut zu.

• VfL Wolfsburg: Benaglio (46. Grün) – Knoche, Bruma, Dante (46. Rodriguez) – Träsch, Schäfer (46. Horn/73. Donkor) – Guilavogui, Gerhardt (46. Kruse) – Caligiuri (64. Conde), Didavi (64. Brekalo) – Dost.

• Tore: 0:1 Mitroglou (63.), 0:2 Jonas (90.).

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