Mandzukic spuckt Blut und fällt aus!

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Autsch! Mario Mandzukic (r.) hat sich im Trainingslager-Test eine Lungen-Verletzung zugezogen und spuckt seitdem Blut. Für den Rückrunden-Start gegen den 1. FC Köln fällt Wolfsburgs Topstürmer aus

Wolfsburg - von Ingo Barrenscheen. Im Trainingslager schwitzten die Wölfe häufig Blut und Wasser. Mario Mandzukic aber spuckt Blut! Der Toptorjäger des VfL Wolfsburg hat sich im Abschlusstest in Dubai eine ernsthafte Verletzung eingehandelt und fällt für den Rückrundenstart am morgigen Sonnabend (15.30 Uhr) gegen den 1. FC Köln aus! Ein herber Dämpfer für die Aufschwungs-Hoffnungen der Grün-Weißen.

Das Dilemma hatte sich am vergangenen Sonntag beim Abschlusstest in Dubai gegen den usbekischen Klub FC Bunyodkor ereignet. Nach einem Zusammenprall landete Mandzukic unglücklich auf dem Rücken. Seither spuckt er Blut, verspürt einen Druck im linken Brustbereich und muss häufig husten. „Er hat eine Verletzung an der Lunge“, erklärte VfL-Trainer Felix Magath gestern. Der Stürmer ist bis zum Wochenende ruhig gestellt und sagte selbst: „Damit ist nicht zu spaßen.“ Eine weitreichendere Prognose vermochte Magath noch nicht abzugeben. Eine OP steht aber nicht zur Debatte.

Wolfsburg muss also ohne seinen Acht-Tore-Mann gegen Köln Fuß fassen im neuen Jahr, während der FC wohl auf seinen Star Lukas Podolski bauen kann. Magath seufzt: „Wenn der beste Angreifer ausfällt, ist das ein klarer Nachteil.“ Mögliche Alternativen für Mandzukic sind Neuzugang Giovanni Sio oder Rasmus Jönsson.

Hiobsbotschaft hin oder her: Einen Ausrutscher wie bei der Testspiel-Generalprobe gegen Viertligist Magdeburg darf sich der VfL zum Start nicht leisten. Angesichts der irregulären Bedingungen sprach Magath von einem „verlorenen Abend“, da er seine angedachten Personal-Proben nicht wie erwünscht vornehmen konnte. Leicht ironisch merkte er deshalb zum Heimspiel gegen die Geißböcke an: „Wir werden unsere Rasenheizung anschmeißen und am Sonnabend normale Bodenverhältnisse haben.“

Das plus die Eindrücke aus Dubai schüren Zuversicht beim VfL-Allmächtigen. „Es war doch Vielversprechendes zu sehen im Wintertrainingslager“, bekräftigte Magath. Diesen Faden sollen die Wölfe gegen den Tabellennachbarn aus Köln aufnehmen „und von Beginn an punkten“. Ansonsten dürfte der Reformator Gift und Galle spucken.

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