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Mainz 05 ringt McClaren Respekt ab

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dpa
Nach dem lehr- und aufschlussreichen Auftakt in München will der VfL Wolfsburg (l. Mario Mandzukic) im ersten Heimspiel gegen Mainz 05 drei Punkte einfahren.

Wolfsburg - Von Ingo Barrenscheen. Ganz klar: Diego war gestern das Thema beim VfL Wolfsburg. Ganz nebenbei steht aber auch das zweite Saisonspiel am Sonnabend (15.30 Uhr) gegen den FSV Mainz 05 an. Womöglich mit Diego, womöglich auch nicht. So oder so: Die Wölfe erwartet ein unbequemer Widersacher.

Da die Zeit eng bemessen ist, könnte es sein, dass Zvjezdan Misimovic morgen (zum letzten Mal) die Spielmacherrolle bekleidet. "Er ist ein Kandidat für Sonnabend. Egal, was passiert", setzt Chefcoach Steve McClaren Vertrauen in den zuletzt murrenden Mittelfeldspieler. Der Engländer freut sich auf das erste Heimspiel der Saison, auf die Atmosphäre in der VW-Arena. Gleichwohl sich die Mainzer durchaus als Stimmungstöter erweisen könnten. Der Auftaktsieg der 05er gegen den VfB Stuttgart (2:0) ringt McClaren Respekt ab. "Das war ein perfektes Beispiel dafür, was Mainz ausmacht. Ein sehr gutes, ein sehr junges Team mit einer sehr effektiven Spielweise." Der Charakter des Gegners beeinflusse aber in keinster Weise die Vorbereitung des VfL, versicherte der Trainer. "Wir müssen zu unserem Spiel finden." Die Last-Minute-Niederlage zum Auftakt bei Bayern München sei sehr aufschlussreich für ihn gewesen, um die Mannschaft noch besser einschätzen zu können, so McClaren. Er hatte im übrigen länger als sonst an der Pleite zu knabbern. "Die größte Lehre war, dass ein Spiel auch einmal 95 Minuten dauert und erst dann zuende ist, wenn der Schiedsrichter abpfeift." Ungeachtet dessen hätte er in der zweiten Halbzeit aber auch positive Dinge gesehen, an die es gegen Mainz anzuknüpfen gelte. Das sah auch Manager Dieter Hoeneß so: "Auch wenn wir uns nichts dafür kaufen können, die zweite Hälfte gibt Auftrieb." Denkbar, dass die Startelf – unabhängig von Diego – sich gegenüber München ändern wird. Peter Pekarik lag gestern weiterhin mit leichter Grippe flach, Edin Dzeko und Grafite stiegen zumindest wieder ins Mannschaftstraining ein. Für Makoto Hasebe kommt das Spiel indes wohl noch zu früh.

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