Magath wütend über zwei Standard-Gegentore

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Die VfLer waren nach den Gegentoren und dem 1:2 bedient.

am Wolfsburg. Vor lauter Verzweiflung sackte Felix Magath gleich zweimal auf seinem Chefsessel zusammen. Den VfL-Coach brachten beide Gegentreffer nach Standardsituationen auf die Palme.

Beim 1:1-Ausgleich vom zukünftigen VfL-Stürmer Srdjan Lakic bildeten Arne Friedrich und Simon Kjaer die Fehlerkette und ließen ihren zukünftigen Mitspieler ungehindert köpfen. „Es ist mir unerklärlich, wie man seinen Gegenspieler bei einer Standardsituation laufen lassen kann“, kanzelte Magath speziell Friedrich ab, der für Lakic zugeteilt war.

Beim 1:2 nach einer Freistoß-Hereingabe suchte man indes Kjaer vergebens in der Nähe des freistehenden Torschützen Martin Amedick. Fast wäre auch ein Riesenpatzer von Torwart Diego Benaglio bestraft worden. Noch beim Stande von 1:0 für den VfL rasselte er beim Herauslaufen mit Kjaer zusammen und holte den einschussbereiten Adam Hlousek im Strafraum von den Beinen. Der Schiedsrichter ließ aber weiterspielen.

„Bitter. Das waren unnötige Gegentore, von denen wir uns schlecht erholt haben“, haderte Marcel Schäfer. Auch Sascha Riether zeigte sich selbstkritisch: „Wir haben bei zwei Standardsituationen geschlafen.“

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