Magath: Kindern helfen statt Bentley

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Da strahlen auch die hilfsbedürftigen Kinder: Felix Magath will seine Nichtabstiegsprämie spenden und den Bentley gegen sechs Volkswagen Multivans eintauschen.

Wolfsburg. Mit seinen Profis kennt Felix Magath keine Gnade. Für notleidende Kinder hat er ein großes Herz. Sollte der VfL Wolfsburg den Klassenerhalt schaffen, wird der Trainer die ihm als Prämie versprochene Luxuskarosse, Bentley Continental Cabrio, gegen sechs Volkswagen Multivans eintauschen.

Aus 1 mach' 6: Im Abstiegskampf geht Magath mit gutem Beispiel voran und wird bei einer Rettung auf sein Traumauto (250 000 Euro) verzichten. Stattdessen wird der Luxusschlitten gegen sechs Busse eingetauscht, die drei Einrichtungen übergeben werden. „Phytokids-Stiftung“ zugunsten kranker und einsamer Kinder, bei der Felix Magath im Stiftungsrat sitzt; „Peter Maffay Stiftung“, die sich unter anderem für Kinder mit sozialen Problemen, chronischen Erkrankungen und Behinderungen einsetzt und eng mit Volkswagen kooperiert, sowie die BILD-Hilfsorganisation „Ein Herz für Kinder“.

„Der Bentley ist ein fantastisches Auto. Ihn zu fahren, war immer mein Traum. Aber durch meinen Verzicht möchte ich deutlich machen, dass jetzt jeder bereit sein muss, alles für den Klassenerhalt zu geben. Und wenn dadurch noch etwas Gutes bewirkt werden kann, so ist das umso schöner“, sagt Magath.

VW-Boss Prof. Dr. Martin Winterkorn hatte Magath bei dessen Amtsantritt einen Bentley versprochen, falls dieser die Wölfe vor der Zweitklassigkeit bewahrt. Nun drücken die notleidenden Kinder dem VfL die Daumen. „Die Spieler haben es jetzt in der Hand“, so Magath. Seine Profis gehen indes leer aus. „Die Mannschaft erfüllt damit nur die Mindesterwartungen, die der ganze Verein, die Fans, Volkswagen und ich in dieser Situation an sie hat.“ Deshalb kam eine Geld-Prämie für den Nichtabstieg weder für Magath noch VW in Frage.

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