Magath: Fink geht seinen Weg – nach Sonnabend

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Ich habe nur Gutes von ihm gehört: Felix Magath lobt vor dem direkten Duell seinen Trainer-Kollegen Thorsten Fink.

ib Wolfsburg/Hamburg. Jahr für Jahr wird Felix Magath nach Hamburg eingeladen, kickt beim „Tag der Legenden“. Kein Wunder, hat sich der heutige Coach des VfL Wolfsburg doch federführend mit drei Meister- und zwei Europapokal-Titeln in den Geschichtsbüchern verewigt. Ganz neu beim HSV ist indes sein Trainer-Kollege und Sonnabend-Rivale Thorsten Fink. Der Dino hält große Stücke auf den Frischling.

Magath und Fink saßen erst kürzlich bei einer UEFA-Trainertagung Stuhl an Stuhl. Da coachte der ehemalige Bayern-Profi noch den Schweizer Spitzenklub FC Basel. „Er ist sehr engagiert, hat in Basel stark gearbeitet und sowohl national als auch international Erfolg“, lobt Magath den Hamburger Hoffnungsträger. Der antwortet artig: Magath sei „als Trainer konsequent, das gefällt mir. Ich freue mich auf ihn, denn ich habe ihn ja noch als aktiver Spieler erlebt.“ Wolfsburgs Macher wünscht und prophezeit Fink bei seinem Ex-Klub viel Erfolg – alte Liebe rostet bekanntlich nicht. Doch morgen ruht sie zumindest für 90 Minuten: „Er wird auch seinen Weg beim HSV gehen“, versichert Magath und schiebt schnell hinterher: „Aber hoffentlich noch nicht am Sonnabend.“

Fink indes behauptet von sich, er sei ein Typ, der schnell umschalten könne. Für ihn schließt sich übrigens ein Kreis. Am 13. September 2003 bestritt der 43-Jährige sein letztes Spiel als Bayern-Profi, damals übrigens zusammen mit Hasan Salihamidzic – gegen die Wölfe. Nun bestreitet er sein erstes Spiel als Bundesliga-Trainer – gegen die Wölfe. Obwohl erst ganz kurz dabei, strotzt der späte Nachfolger des entlassenenen Michael Oenning vor Selbstvertrauen: „Wir haben jetzt zwei der vergangenen drei Spiele gewonnen. Gegen Wolfsburg wollen wir eine Serie starten.“ Bisher gewann Fink an allen Stationen seiner jungen Trainer-Karriere zum Auftakt.

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