Magath droht Schalke: „Meine Anwälte kümmern sich“

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Felix Magath will sich nicht so ganz in die Karten schauen. Seine Anwälte sollen den Streit mit Schalke klären.

dpa/am Wolfsburg. Felix Magath hat auch nach seiner Vorstellung als neuer Trainer beim VfL Wolfsburg angedeutet, bei seinen finanziellen Forderungen gegen seinen Ex-Club FC Schalke 04 zu bleiben.

„Für mich persönlich ist das abgehakt. Um alles andere kümmern sich meine Anwälte. Für die steht noch etwas Arbeit an“, sagte Magath am Freitag. Genauere Angaben wollte der Fußballlehrer nicht machen: „Ich beschäftige mich nicht mit Dingen, für die ich andere Leute bezahle.“

Erst am Mittwoch hatte Magath nach erheblichen Querelen auf Schalke gehen müssen. Die Gelsenkirchener werfen Magath finanzielle Verfehlungen vor. Magaths Maßnahme, kurz nach seiner Abberufung am Mittwoch auf Schalke selbst zu kündigen, hatte für Verwirrung gesorgt. Schalkes Aufsichtsratschef Clemens Tönnies geht dagegen davon aus, dass Magath keine Ansprüche mehr gegen Schalke hat.

Magaths neuer Chef ist ein alter Freund und Bekannter. VW-Boss Prof. Martin Winterkorn hat erneut angeblichen Anteil am eingefädelten Deal. „Er ist ein stabiler Faktor für das Unternehmen und den VfL Wolfsburg.“

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