Magath droht: Kein Wechsel bei Abstieg

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Felix Magath denkt nicht einmal daran, im Falle eines Abstiegs seine Stars ziehen zu lassen.

dpa/am Wolfsburg. Felix Magath will auch bei einem möglichen Abstieg des VfL Wolfsburg in die 2. Bundesliga mit allen Stars in das Fußball-Unterhaus gehen. Möglichen Wechseln seiner Spieler, um den Gang in die 2. Liga zu umgehen, erteilte der VfL-Trainer eine klare Absage.

„Da bin ich nicht bereit, einfach mitzumachen“, sagte Magath am Sonntag in der TV-Talkshow „Doppelpass“ bei Sport1 trotz der von ihm erneut kritisierten Einstellung. Der Meister von 2009 muss nach dem 1:2 gegen Kaiserslautern einen Spieltag vor dem Saisonende um den Klassenverbleib zittern.

Von allen Bundesligisten hatte Wolfsburg noch unter dem damaligen Manager Dieter Hoeneß im Sommer und im Winter jeweils am meisten Geld für neue Profis ausgegeben. Erneut kritisierte Magath die Investitionen unter Hoeneß. „Die Mannschaft ist nicht zerrüttet, es war nur nie eine Mannschaft“, sagte Magath, der dennoch auf das Erfüllen aller bestehenden Veträge pocht: „Ich bin bereit, mit allen Spielern weiterzuarbeiten.“ Er rechnet auch fest mit dem Noch-Lauterer Srdjan Lakic, den der VfL im Winter für die kommende Spielzeit verpflichtet hat (siehe auch Artikel oben). „Ich gehe davon aus. Mir ist gesagt worden, alle Verträge gelten auch für die 2. Liga. Dazu gehört dann ja auch Srdjan Lakic.“

Auch Magath selbst bekräftigte wie schon bei seinem Dienstantritt im März erneut, „selbstverständlich“ auch bei einem Abstieg in Liga 2 zu gehen.

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