Lösbar: Heimspiel gegen Cottbus

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Am Sonnabend feierten die VfL-Profis mit den Fans nach dem Sieg über Stuttgart. Das wollen die Wölfe auch nach dem Achtelfinal-Spiel im DFB-Pokal gegen Energie Cottbus wieder tun

Wolfsburg - Von Ingo Barrenscheen. Vor der Saison entschied sich Michael Ballack gegen Wolfsburg, gestern Abend erwies er sich aber als VfL-Glücksfee: Der Mittelfeldspieler von Bayer Leverkusen und Nationalspielerin Alexandra Popp bescherten dem VfL im DFB-Pokal-Achtelfinale (21./22. Dezember) mit einem Heimspiel gegen Zweitligist FC Energie Cottbus eine machbare Aufgabe.

Fortuna bleibt dem VfL im Cup also hold. Zwar reagierten die Wolfsburger nach der Auslosung mit gebührendem Respekt vor dem Zweitliga-Fünften, sind sich ihrer Favoritenrolle aber durchaus bewusst. "Energie ist sicher ein sehr unangenehmer Gegner, aber wir wollen in die nächste Runde, daher ist ein Sieg Pflicht. Diesen Anspruch an uns müssen wir haben!", betonte Abwehrspieler Marcel Schäfer. Manager Dieter Hoeneß schlug in die gleiche Kerbe: "Wenn wir eine konzentrierte Leistung zeigen, haben wir eine Chance, in die nächste Runde einzuziehen, aber das Spiel wird kein Selbstläufer, denn Cottbus ist gut drauf und zählt nicht umsonst zu den Aufstiegsaspiranten in der 2. Liga." Kapitän Edin Dzeko meinte: "Ab dem Achtelfinale ist jeder Gegner schwierig, deswegen ist es ganz wichtig, dass wir zu Hause spielen." VfL-Trainer Steve McClaren weiß um die Vorzüge des Pokals. "Es sind nur noch drei Spiele bis zum Finale und somit ist der Pokal der beste und kürzeste Weg nach Europa." Kurz vor Weihnachten gibt‘s somit das Wiedersehen mit zwei Ex-Wölfen. Cottbus‘ Coach Pele Wollitz stieg mit dem VfL einst in die 1. Liga auf, Daniel Adlung ging vor der Saison zu Energie. Der Mittelfeldspieler: "Wir haben eigentlich keine Chance. Aber die wollen wir nutzen."

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