Locadia tut Benaglio gleich zweimal weh...

Hätten sie mal so viel Engagement im Spiel nach vorn gezeigt: Wolfsburgs Spieler (v. l. Naldo, Timm Klose, Sebastian Jung) reklamieren nach einem Foul an VfL-Keeper Diego Benaglio.
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Hätten sie mal so viel Engagement im Spiel nach vorn gezeigt: Wolfsburgs Spieler (v. l. Naldo, Timm Klose, Sebastian Jung) reklamieren nach einem Foul an VfL-Keeper Diego Benaglio.
  • Ingo Barrenscheen
    VonIngo Barrenscheen
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ib Eindhoven. Jürgen Locadia bereitete dem VfL Wolfsburg Kopfschmerzen. Speziell Diego Benaglio. Eindhovens späterer Wegbereiter war in der 32. Minute mit den Füßen voran in den Wölfe-Keeper hineingerauscht, dieser musste eine Weile behandelt werden.

Während sich Ersatzmann Koen Casteels bereits sicherheitshalber warmmachte, ging es für Benaglio nach kurzer Behandlung aber weiter. „Mein Schädel brummt ein bisschen. Ich habe einen kurzen Moment gebraucht, um wieder auf der Höhe zu sein“, meinte der Schweizer nach dem Spiel. Und betonte: „Die Niederlage schmerzt mehr.“

Weil sie die Grün-Weißen um die gute Ausgangslage im Kampf ums Achtelfinale in der Königsklasse brachte. Anders als Benaglio nach der Karambolage war der VfL in dem richtungsweisenden Match nicht auf der Höhe. „Wir haben nicht so gespielt, als wenn wir die Gelegenheit nutzen wollen, haben nicht die richtigen Mittel gefunden“, legte Manager Klaus Allofs den Finger in die Wolfsburger Wunde. Sein Team hätte es einfach nicht verstanden, „nach vorne etwas auf die Beine zu stellen.“ Benaglio bemängelte zudem „viele schnelle Ballverluste.“

Nun muss Wolfsburg bei ZSKA Moskau punkten. 2009 war es ebenfalls der fünfte Spieltag, der VfL verlor in Russland 1:2. Benaglio war mit dabei: „Hoffentlich machen wir es besser als damals.“

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