Litti lobt VfL-Newcomer

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Drei der vier Nachwuchshoffnungen beim VfL Wolfsburg in Marbella: Florian Hartherz, Michael Schulze und Akaki Gogia.

red Wolfsburg. Tolga Cigerci hat es vorgemacht. Folgen ihm weitere Newcomer beim VfL Wolfsburg? Als Konsequenz aus dem Cottbus-Desaster im DFB-Pokal nominierte Trainer Steve McClaren für das einwöchige Trainingslager im spanischen Marbella vier Nachwuchsakteure aus der U23 und U19. Und die hinterließen einen sehr positiven Eindruck.

Kevin Wolze, Akaki Gogia, Michael Schulze und Florian Hartherz: So heißt das Quartett, das durch den Maßnahmen-Katalog von Manager Dieter Hoeneß und McClaren nach der schwachen Hinrunde an den Profi-Kader herangeführt worden ist. Die Feuertaufe bestanden alle vier mit Bravour. „Sie geben jeden Tag 100 Prozent und bringen eine sehr gute Einstellung mit. Man sieht jeden Tag, dass sie den Fußball lieben“, meinte Wolfsburgs Co-Trainer Pierre Littbarski am Ende des harten Trainingslagers. Und er machte den Youngstern einen ähnlichen Werdegang wie Cigerci, der in der ersten Saisonhälfte zu vier Einsätzen in der Bundesliga kam. „Meiner Meinung nach wird der eine oder andere schon in den nächsten Monaten eine Option sein.“ Auch von Nationalverteidiger Marcel Schäfer heimsten Wolze und Co. Lob ein. „Es ist Wahnsinn, was die in dem Alter schon draufhaben. Das sind vier tolle Jungs, die nicht nur vom Fußballerischen, sondern auch charakterlich hervorragend reinpassen.“ Das Beispiel Cigerci ist für Gogia in der Tat richtungsweisend. „Es ist toll, dass es jemanden gibt, dem man nacheifern kann. Tolga hat es geschafft und hat uns gezeigt, dass es möglich ist.“ Das Küken unter den Emporkömmlingen, Florian Hartherz, genoss in Spanien vor allem die Zusammenarbeit mit Littbarski. „Mit einem Weltmeister zu trainieren, ist auf jeden Fall etwas Besonderes. Er redet von allen am meisten mit uns, und von ihm kann man unheimlich lernen.“ Aber auch die arrivierten Profis hätten den Einstand erleichtert. „Wir wurden hervorragend aufgenommen und bekamen speziell von den deutschen Spielern wie Schäfer, Riether und Madlung jede erdenkliche Hilfe“, sagte Michael Schulze. Gut möglich, dass man von dem einen oder anderen in der Rückrunde hören wird. Diese startet am kommenden Sonnabend, 15. Januar, ab 15.30 Uhr mit dem Heimspiel-Knaller gegen Bayern München.

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