Leverkusen will die „Wunde trocknen“

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Beide müssen sich strecken: Wolfsburg (vorn Makoto Hasebe) und Leverkusen (Stefan Kießling) wollen in der Tabelle nach oben.

am Wolfsburg. Es könnten auch die Worte eines Wolfsburger Spielers sein, die aus dem Mund des Leverkusener Kapitäns Simon Rolfes kamen. „Wir müssen gegen Wolfsburg mit dem Siegen beginnen, sonst ist der Zug nach oben irgendwann abgefahren.“

Damit wäre die Sache vor dem Spiel Bayer (11.) - VfL (13.) auf den Punkt gebracht. Beide Teams sind zwar Tabellennachbarn, stecken aber in Regionen fest, die den Ansprüchen der beiden Werksklubs nicht annähernd genügen. Immerhin besteht auf beiden Seiten zarte Hoffnung auf einen Aufwärtstrend. Bei Wolfsburg nach dem 1:0-Sieg über Lautern, in Leverkusen, weil der Vorjahreszweite am Mittwoch in der Champions League gegen Genk gewann.

„Der Erfolg hat die Schmerzen etwas gelindert, bei einem Sieg gegen Wolfsburg wäre die Wunde langsam trocken“, hofft Bayer-Coach Robin Dutt. „Dieser Sieg gibt sicher Selbstvertrauen, das ist das A und O im Moment in unserer Situation“, pflichtet Leverkusens Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser seinem Trainer bei.

Die Leverkusener wollen nach dem peinlichen 1:4 gegen den 1. FC Köln und dem 0:3 bei Bayern München also auch in der Bundesliga wieder an Fahrt aufnehmen. „Jetzt müssen wir nachlegen“, forderte Rolfes vor dem Duell mit dem Lieblings-Heimgegner. „Ich denke, dieser Sieg war die Wende“, glaubt Bayer-Torwart Bernd Leno an eine Wiederauferstehung eines angeschlagenen Teams. Dutt aber warnt seine Schützlinge. „Der VfL hat eine sehr erfahrene Mannschaft, auch in der Breite des Kaders.“

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