Fußball – Bundesliga: VfL-Verteidiger Paul Verhaegh zuversichtlich für die Zukunft / Zwei unterschiedliche Halbzeiten

„Letzte halbe Stunde macht Mut“

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Die letzten 16 Tore per Elfmeter erzielt: Paul Verhaegh (r.) jubelt meistens nur vom Punkt aus. Gegen RB Leipzig markierte der Rechtsverteidiger die frühe Führung.

jk Wolfsburg. War der Punktgewinn am Dienstagabend gegen RB Leipzig (1:1) nun ein weiterer Schritt in die richtige Richtung oder war das Unentschieden schon wieder ein verschenkter Sieg?.

In den Katakomben der Volkswagen Arena herrschte nach dem Abpfiff bei den meisten VfL-Akteuren Freude über den einen Zähler gegen den Vizemeister. Gerade, weil die Hausherren in den ersten 65 Minuten kein druckvolles Spiel auf den Rasen brachten und spielerisch unterlegen waren. Viele unpräzise Pässe, Ballverluste und unnötige Fehler standen in der ersten Halbzeit auf der Tagesordnung. Einziger Lichtblick war dabei der verwandelte Elfmeter von Paul Verhaegh und die damit verbundene Führung. „Ich habe eine gute Quote und hoffe, dass diese auch erhalten bleibt. Aber in der ersten Halbzeit haben wir nicht das gemacht, was wir eigentlich spielen wollten“, so der Torschütze.

Nach dem Seitenwechsel nahm die Begegnung dann mehr Pfad auf. In beiden Sechszehnern war viel mehr los, denn es ereigneten sich zahlreiche Chancen hüben wie drüben. Wie ausgewechselt drehten die Wölfe in den letzten 25 Minuten nochmal komplett auf. Vor allem die Einwechslung von Divock Origi, der für den schwachen Mario Gomez kam, brachte neuen Schwung in die Partie. Am Ende mussten sich die Gäste sogar mehrmals bei ihrem Keeper Peter Gulacsi bedanken, dass sie einen Zähler mit nach Leipzig entführten. „Gott sei dank haben wir am Ende einen Punkt mitgenommen. Es war ein Scheibenschießen und Peter Gulacsi hat uns im Spiel gehalten“, meinte RB-Coach Ralph Hasenhüttl.

Auf der anderen Seite zeigte sich Verhaegh zuversichtlich für die Zukunft: „So viele Unentschieden hab ich in meiner Karriere noch nicht erlebt. Die letzte halbe Stunde macht aber Mut auf mehr.“

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