2:0 – Die Latte als VfL-Verbündeter

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Cicero erzielte im Test gegen Havelse das 2:0.

ib Garbsen. Überzeugend war das nicht unbedingt: Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg gewann das Testspiel am Donnerstagabend bei Regionalligist TSV Havelse nur mit 2:0 (1:0).

Über die Aussagekraft solcher Spiele lässt sich ohnehin streiten, zumal die Wölfe ohne die halbe Stammbesetzung aufliefen. Dennoch hätte sich Co-Trainer Bernd Hollerbach, der den verhinderten Felix Magath vertrat, sicherlich die eine oder andere Torraumszene mehr gewünscht. Er zeigte aber Nachsicht angesichts der kräfteraubenden Trainingseinheiten in den vergangenen Tagen. „Das Ergebnis geht in Ordnung. Wir haben die Woche hart gearbeitet, da passte dieses Testspiel gut rein.“ VfL-Kapitän Marcel Schäfer zeigte sich etwas kritischer: „Eigentlich ist ein 2:0 zu wenig, wir hätten das noch einfacher spielen müssen. Aber bei den Platzverhältnissen war es schwierig.“

Vor gut 1100 Zuschauern in Garbsen kamen mit Michael Schulze, Robin Knoche und Mike Könnecke auch drei Amateure bei Wolfsburg zum Einsatz. Die 1:0-Pausenführung für den Favoriten durch Patrick Helmes (11.) war schmeichelhaft, traf Viertligist Havelse doch zwei Mal die Latte (24., 43.) und gestaltete die Partie größtenteils offen. Mit den eingewechselten Cicero, Ja-Cheol Koo und Tuncay Sanli kam dann mehr Schwung ins VfL-Spiel. Cicero war es dann auch, der per Seitfallzieher den 2:0-Endstand herstellte (68.). Ein Auftritt mit Licht und Schatten dieses Mixed-Teams.

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