Fußball – Bundesliga: VfL Wolfsburg feiert mit 1:0 gegen Eintracht Frankfurt ersten Heimerfolg

Was lange währt, wird endlich Sieg

Jubel, Trubel, Heiterkeit: Wolfsburgs Sieg-Torschütze Jeffrey Bruma (2. v. r.) bejubelt mit seinen Teamkollegen (v. l.) Paul Seguin, Daniel Caligiuri und Maximilian Arnold das 1:0 gegen Frankfurt.
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Jubel, Trubel, Heiterkeit: Wolfsburgs Sieg-Torschütze Jeffrey Bruma (2. v. r.) bejubelt mit seinen Teamkollegen (v. l.) Paul Seguin, Daniel Caligiuri und Maximilian Arnold das 1:0 gegen Frankfurt.

dpa/ar Wolfsburg. Angeführt vom reaktivierten Julian Draxler hat der VfL Wolfsburg in der sportlichen Krise ein kleines Ausrufezeichen gesetzt.

Fünf Tage nach der Demission von Sportchef Klaus Allofs besiegten die Wölfe in der Fußball-Bundesliga die Frankfurter Eintracht mit 1:0 (1:0) und feierten damit im achten Anlauf endlich ihren ersten Heimsieg der Saison.

„Wir haben den Kampf angenommen und das Glück erzwungen. Das war ein Arbeitssieg“, sagte Wolfsburgs Stürmer Mario Gomez und blickte auf die vergangenen Chaos-Tage zurück: „Das ist brutal, so etwas habe ich noch nicht erlebt. Wir haben aber die Dinge klar angesprochen, alles ist geregelt.“ Auf Vorlage des wechselwilligen Nationalspielers Draxler köpfte Jeffrey Bruma (33. Minute) den entscheidenden Treffer. Für die schwachen Gäste vergab Torjäger Alex Meier vor 28 967 Zuschauern die beste Chance, als er in der 67. Minute einen unberechtigten Strafstoß übers Tor schoss. Dem Elfmeter war eine klare Fehlentscheidung von Schiedsrichter Felix Brych vorausgegangen, der eine Schwalbe von Makoto Hasebe als Foul gewertet hatte.

Nur eine Minute später lag Brych wieder falsch, als er nach einem Foul von Daniel Caligiuri an Ante Rebic den fälligen Elfmeter verweigerte. „Der Schiedsrichter muss das pfeifen, was er sieht. Wenn er sich bei der ersten Szene vertan hat, kann er nicht bei der zweiten sagen: Jetzt pfeife ich nicht“, sagte Frankfurts Trainer Niko Kovac und Sport-Vorstand Fredi Bobic ergänzte: „Es waren viele Situationen dabei, die unglücklich waren.“

Die nächsten Missgeschicke eines Unparteiischen in der Fußball-Bundesliga innerhalb weniger Tage wirkten sich nicht negativ für den VfL aus, der mutig in die Partie gestartet war. Schon nach rund einer Minute hatte Mario Gomez die erste Gelegenheit, sein Kopfball nach einer Ecke von Draxler ging aber knapp neben das Tor. Während Draxler beim jüngsten 0:5 bei Bayern München nicht einmal im Kader gestanden hatte, zeigte er sich gegen Frankfurt von Beginn an engagiert – und wurde bei der Verlesung der Aufstellung auch nur vereinzelt ausgepfiffen.

Das Niveau der Partie blieb in der ersten Halbzeit überschaubar. Zum einen, weil die Gastgeber teilweise sehr verunsichert wirkten. Zum anderen, weil die Frankfurter viel zu wenig in die Partie investierten. Das erstaunlich stark in die Saison gestartete Team von Trainer Kovac hatte im ersten Durchgang nicht eine klare Torchance. Im zweiten Durchgang hätte Gomez schnell für klare Verhältnisse sorgen können. Doch erst zögerte der Nationalstürmer (55.) bei einer flachen Hereingabe von Seguin zu lange, eine Minute später scheiterte er alleinstehend an Frankfurts Keeper Lukas Hradecky. Danach hatten die Wölfe das Glück des Tüchtigen

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