Lakic und das hochbrisante Duell

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Brisant: FCK-Stürmer Srdjan Lakic spielt beim Klub in spe.

ib Kaiserslautern. Ein gewisser Interessenskonflikt ist nicht von der Hand zu weisen. Noch stürmt Srdjan Lakic für Kaiserslautern. Morgen kommt er mit dem FCK nach Wolfsburg – wo er ab der neuen Saison auf Torejagd gehen soll. Keine einfache Situation. Doch Lakic spielt.

Und er verspricht Werbung in eigener Sache. „Ich will den VfL-Fans mit einem guten Spiel zeigen, dass sie sich auf mich freuen können. Meine volle Konzentration gilt aber jetzt noch dem FCK“, sagt der Kroate vor dem brisanten Duell. Das Prekäre: Lauterns Toptorjäger (14 Treffer) könnte seinen zukünftigen Klub Richtung Abstieg ballern. Im Winter hat er noch unter Federführung von Dieter Hoeneß einen Vertrag bis 2015 beim VfL unterschrieben – der mit Sicherheit nicht für die 2. Liga gedacht ist...

Lauterns Coach Marco Kurz denkt gar nicht daran, seinen Goalgetter aus der Schusslinie zu nehmen. „Für mich ist es keine Überlegung wert, auf Lakic zu verzichten. Srdjan ist Profi durch und durch.“ Und doch wäre er wohl der einzige Betze-Bub, der sich morgen über eine Niederlage (zumindest insgeheim) freuen könnte.

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