Fußball – Bundesliga: Paul-Georges Ntep droht längere Verletzungspause / Koen Casteels fährt selbstbewusst zur Nationalmannschaft

Länderspielpause mit ambivalenter Gefühlswelt

„Das Gefühl ist schlecht“: Paul-Georges Ntep (M.) könnte dem VfL Wolfsburg mehrere Wochen fehlen. Foto: dpa
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„Das Gefühl ist schlecht“: Paul-Georges Ntep (M.) könnte dem VfL Wolfsburg mehrere Wochen fehlen. Foto: dpa

ar Wolfsburg. Es hätte alles so schön sein können: Mit sieben Punkten aus drei Spielen, einem Mario Gomez in Hochform und einem – eigentlich – gut gelaunten Cheftrainer Andries Jonker wollte Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg in die Länderspielpause gehen.

Und tat dies nach dem 1:0 gegen Darmstadt 98 auch. Mit einer Ausnahme.

Der eingewechselte Paul-Georges Ntep musste kurz vor dem Schlusspfiff mit einer Oberschenkelverletzung wieder ausgewechselt werden. „Das Gefühl ist schlecht. Es könnte Wochen dauern“, so Jonker zur Genesungszeit des Franzosen. Anders waren die Befindlichkeiten bei VfL-Schlussmann Koen Casteels. Seit Jonker da ist, spielt der Belgier wieder. Drei Spiele, zwei Siege, ein Gegentor – die Bilanz könnte schlechter sein. Ob er damit den verletzten Kapitän Diego Benaglio wieder als Nummer ein verdrängt hat, bleibt aber noch offen.

Weder Manager Olaf Rebbe noch Casteels selbst („Da müssen Sie den Trainer fragen, mein Gefühl ist gut“) wollten sich dazu äußern, wer in zwei Wochen den Wölfe-Kasten hüten könnte. Für den Herausforderer gab es Ende der Woche immerhin ein kleines Zuckerli: Erstmals seit drei Jahren wurde Casteels wieder für die belgische Nationalmannschaft nominiert. „Für mich ist das nicht überraschend. Ich freue mich, dabei zu sein“, sagte Wolfsburgs Nummer 1,5 selbstbewusst.

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