Fußball – Bundesliga: VfL-Trainer lobt Gegner

Labbadias Lobrede für Mönchengladbach

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VfL-Coach Bruno Labbadia weiß um die Stärken des Gegners.

rp Wolfsburg – Es gab nicht wenige Fußball-Fans, die Borussia Mönchengladbach – dem morgigen Kontrahenten des VfL Wolfsburg – eine Mini-Chance zur Bundesliga-Meisterschaft eingeräumt haben. Doch in den letzten beiden Spielen gab es einen kleinen Knacks bei den Fohlen.

0:3 gegen Berlin, 1:1 in Frankfurt. Kein Grund, die Stärke des Tabellendritten nicht zu würdigen, findet auch VfL-Coach Bruno Labbadia.

„Wir treffen auf eine wirklich hervorragende Mannschaft, die über die letzten Jahre total zusammengewachsen ist“, lobt Labbadia. In einem intensiven Hinspiel erkämpften sich die Wölfe daheim ein 2:2. Ein solches erwartet der Wolfsburger Übungsleiter auch diesmal.

Der 53-Jährige überschüttet die Mannschaft vom ehemaligen VfL-Coach Dieter Hecking nur so mit Lobeshymnen: „Es ist extrem reizvoll, sie zu bespielen. Sie haben mehrere Facetten, sind deshalb auch eine Spitzenmannschaft und treten sehr dominant auf. Wir sind in der Lage, wenn wir an unser Optimum kommen, den Gegner vor Probleme zu stellen.“

Mit drei Punkten würden die Grün-Weißen ein gewaltiges Statement an die Konkurrenz senden. Im Borussia-Park zu bestehen, dürfte aber keine so einfache Aufgabe sein. Vor der 0:3-Niederlage gegen Hertha BSC gewannen die Champions-League-Anwärter saisonübergreifend zwölf Heimspiele in Serie – der 13. Sieg wäre Vereinsrekord gewesen.

Die Wölfe sind gewarnt, aber strotzen als Tabellensechster nur so vor Selbstbewusstsein. Zu einer möglichen Europa-League-Teilnahme würde Labbadia nicht nein sagen, doch er betont zugleich: „Wir tun gut daran, nicht zu weite Ziele zu setzen. Das nächste Ziel ist, in Gladbach zu bestehen.“

Eine bescheidene Denkweise beim VfL. Sicherlich ein großer Vorteil im Vergleich zu den Vorjahren, als man die Messlatte wohl etwas zu hoch gesetzt hatte...  

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