Fußball – Bundesliga-Relegation: Wolfsburgs Retter nach äußerst schwieriger Mission „einfach nur leer“

Labbadia: „Schwerster Job meiner Karriere“

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Bruno Labbadia war nach der Rettung „nur noch leer“.

jk Wolfsburg. Ende Februar übernahm Bruno Labbadia den Trainerposten beim VfL Wolfsburg und wurde dabei von den Anhängern nicht unbedingt mit offenen Armen empfangen.

Nun hat sich der 52-Jährige einmal mehr als Feuerwehrmann bewiesen, bewahrte die Wölfe vor dem Abstieg in die zweite Bundesliga.

Direkt nach dem Schlusspfiff in Kiel gab der Übungsleiter zu: „Das war der schwerste Job meiner Karriere. Noch einmal schwieriger als beim Hamburger SV.“ Auch deswegen war Labbadia die pure Erleichterung nach dem 1:0 bei Holstein anzusehen: „Derzeit fühle ich mich einfach leer, kann mich noch nicht richtig freuen. Meine Erfahrung hat mir dabei geholfen, immer wieder ruhig zu bleiben in einer hektischen Phase.“

Es sei schwierig gewesen, weil immer wieder einige Spieler kurzfristig ausfielen und nicht zur Verfügung standen im Endspurt der Bundesliga-Saison. „Es kamen einfach viele Dinge zusammen. Jetzt sind wir einfach nur froh, dass wir es geschafft haben und nächste Saison auch wieder in der Bundesliga antreten dürfen“, bekräftigte der VfL-Coach, dessen Verbleib noch ungewiss ist.

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