Labbadia: „Riesenfreude, mit der Mannschaft zu arbeiten!“

Labbadia: „Riesenfreude, mit der Mannschaft zu arbeiten!“

Die Fohlen kamen beim FC Bayern München mit 1:5 unter die Räder, doch die Wölfe verpassten es beim 1:1 gegen Werder Bremen, bis auf zwei Zähler an den Tabellenvierten heranzurücken.

Im Vorfeld war das kleine Nordderby von Unruhe geprägt.

Die Zukunft von Trainer Bruno Labbadia, dessen Vertrag Ende Juni ausläuft, ist noch ungewiss. Die Zeichen stehen eher auf Trennung, weil Geschäftsführer Jörg Schmadkte von einer „nicht passenden Chemie“ spricht. Zu seiner Zukunft äußerte sich Bruno Labbadia nach der Partie wie folgt: „Ich lebe im Hier und Jetzt. Wir setzen uns im April zusammen, dann werden wir schauen“, bleibt der 53-Jährige ganz entspannt. Er genieße derzeit jeden Augenblick mit der Mannschaft. „Es macht einfach eine Riesenfreude, mit der Mannschaft zu arbeiten. Und der Erfolg des Vereins steht schließlich immer im Vordergrund.“

Wenn man zurückblickt, wo die Grün-Weißen noch vor einem Jahr standen, können sich die Verantwortlichen glücklich schätzen, dass Labbadia das Kommando innehat. Denn bis zum jetzigen siebten Platz war es ein harter und steiniger Weg für den VfL Wolfsburg.

Labbadia hat die Grün-Weißen nicht nur vor dem Abstieg bewahrt, sondern den Klub nun auch in höhere Gefilde geleitet. Zu der Entwicklung seiner Schützlinge meinte er beim Fernsehsender Sky: „Wir haben jetzt einen klaren Rahmen geschaffen. Dafür haben wir in der Vorbereitung auch knüppelhart gearbeitet.“

Im Detail meint er damit: „Wir haben mittlerweile einen Plan. Nicht nur körperlich, sondern auch am Ball haben wir uns gewaltig gesteigert“, lobt Labbadia, der auch mit der Performance seiner Jungs beim 1:1 gegen Bremen zufrieden war. „Wenn sich Werder hinten reingestellt, will das schon was heißen“, sagt der Coach bezüglich der ersten 45 Minuten. Der größte Fehler sei gewesen, dass man das 2:0 nicht nachgelegt hat. „Und in Folge sind wir ein paar Minuten mal nicht wirklich präsent und kassieren prompt das Gegentor.“ Dennoch schwärmt Labbadia: „Wir haben einen tollen Auftritt hingelegt.“ jk

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